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Fraport Skyliners: Scrubb und Webster werden die Skyliners wohl verlassen

Von Die beiden bisherigen Leistungsträger des Basketball-Bundesligisten stehen vor dem Sprung ins Ausland. Auch hinter Kapitän Quantez Robertson gibt es weiter ein Fragezeichen.
Philip Scrubb Foto: Marc Schüler Philip Scrubb
Frankfurt. 

Gunnar Wöbke ist sich relativ sicher. „Die Wahrscheinlichkeit ist groß, , dass beide weg sind“, sagte der Geschäftsführer der Fraport Skyliners gestern. Gemeint sind Phil Scrubb (USA) und Tai Webster (Neuseeland). Jenes Duo, das die Frankfurter in der vergangenen Bundesliga-Saison bis ins Play-off-Viertelfinale geführt hat. Beide Spieler sind zwar vertraglich noch ein Jahr an die Skyliners gebunden. Doch die Kontrakte enthalten eine Ausstiegsklausel. Scrubb und Webster dürfen ins Ausland wechseln – für eine offenbar vergleichsweise geringe Ablösesumme. Wöbke dazu: „Die wirtschaftlichen Hürden sind nicht so groß.“ Theoretisch könnten sie auch innerhalb der Bundesliga anheuern, dann aber nur, falls ein Club bereit ist, eine deutlich höhere Ablöse zu zahlen.

Scrubb wäre ein großer Verlust. Der 25-Jährige avancierte vorige Saison zum besten Werfer der Bundesliga mit durchschnittlich 19,6 Punkten. Der Guard tritt nun vom 6. bis 17. Juli in der US-Summer League für das Team der Miami Heat an. Dort will er sich für internationale Top-Clubs empfehlen. Gleiches gilt für Tai Webster. Der 23 Jahre alte Spielmacher spielt in der elftägigen Kurz-Liga für die Washington Wizzards. Erst danach dürfte eine Entscheidung fallen, ob das Duo die Frankfurter verlassen wird.

Wöbke würde sich freuen, sollten beide einen finanziell attraktiven Arbeitgeber finden. Sagt er. Sorge, keinen adäquaten Ersatz für das Duo zu finden, hat Frankfurts Club-Chef nicht. „Wir würden super neue Ausländer finden, weil wir nächste Saison im Eurocup spielen“, so Wöbke. Der zweitwichtigste europäische Vereins-Wettbewerb würde Spieler anlocken. Da auch Websters Spielmacher-Kollege Isaac Bonga vor dem Sprung in die NBA steht – der 18-Jährige wurde von den Los Angeles Lakers gedraftet –, müssen die Skyliners womöglich zwei neue Point Guards verpflichten. Das werden mit großer Wahrscheinlichkeit zwei Ausländer sein, da gute deutsche Spielmacher derzeit kaum verfügbar sind.

„Vielleicht weg“ ist laut Wöbke auch das Frankfurter Urgestein Quantez Robertson. Der Vertrag des Kapitäns läuft zwar noch bis 2019. Doch der US-Guard kann per Option aussteigen, da sich seine finanziellen Bezüge kommende Saison verringern würden. Auch zu den neuen Konditionen wäre der 33-Jährige, seit 2009 in Frankfurt, jedoch wohl weiter der Top-Verdiener des Teams. Robertson sichtet derzeit den Markt. Seine Optionsfrist zum Ausstieg in Frankfurt läuft in den nächsten Tagen aus.

Unsicher ist auch, ob der Club Center Mike Morrison und Power Forward Shawn Huff behalten wird. Mit Jonas Wohlfarth-Bottermann und Marco Völler verfügt der Club bereits über zwei Center (Position 5). Und auf der Position 4 des Power Forwards sollen die deutschen Talente Niklas Kiel und Richard Freudenberg nun viel Spielzeit erhalten. Huff würde ihnen möglicherweise Spielzeit wegnehmen. Doch Kiel war zuletzt verletzungsanfällig. Schwer zu entscheiden für den Club. „Entweder holen wir einen 5/4er oder einen 4er und einen 5er“, so Wöbke. Eine Entscheidung fällt wohl erst nach dem Trainingsstart Mitte August.

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