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Hamburg geht in Hoffenheim unter

Der Hamburger SV stürzt tiefer in die Krise. Beim 0:3 in Hoffenheim verlor das Team von Bert van Marwijk sein fünftes Spiel nacheinander. Leverkusen glückt der Stimmungsumschwung, auch Schalke darf jubeln. Gladbach misslingt der Rückrunden-Start hingegen endgültig.
Kapitän Rafael van der Vaart (r) und seine Hamburger gingen in Hoffenheim unter. Foto: Uwe Anspach Kapitän Rafael van der Vaart (r) und seine Hamburger gingen in Hoffenheim unter. Foto: Uwe Anspach
Berlin. 

Die Situation des Hamburger SV mit Trainer Bert van Marwijk wird immer prekärer. Die Hanseaten zeigten beim 0:3 (0:2) bei 1899 Hoffenheim eine katastrophale Leistung und verloren das fünfte Spiel in der Fußball-Bundesliga in Serie.

Bayer Leverkusen schaffte am 19. Spieltag hingegen die erhoffte Trendwende und kam nach zuletzt drei Niederlagen zu einem 2:1 (1:1) gegen den VfB Stuttgart. Damit liegt die zweitplatzierte Werkself weiter vier Punkte vor Borussia Dortmund, das am Freitag 2:1 bei Eintracht Braunschweig gewonnen hatte.

Beim Aufeinandertreffen zweier Champions-League-Aspiranten setzte sich der FC Schalke 04 mit 2:1 (1:0) gegen den VfL Wolfsburg durch und schob sich vor Borussia Mönchengladbach auf Rang vier. Das Team von Trainer Lucien Favre verlor bei Hannover 96 mit 1:3 (0:0).

Mit dem 2:0 (1:0)-Erfolg gegen den SC Freiburg hält der FSV Mainz 05 Anschluss an die Europa-League-Plätze. Werder Bremen schaffte beim 1:3 (1:1) beim FC Augsburg nicht den erhofften Befreiungsschlag. Spitzenreiter FC Bayern München kann am Sonntag gegen Eintracht Frankfurt den Vorsprung auf Leverkusen wieder auf 13 Zähler erhöhen.

Im Duell der beiden abwehrschwächsten Teams der Liga lagen die Hamburger bereits in der vierten Minute durch den Treffer von Hoffenheims Roberto Firmino zurück. Niklas Süle (44.) erhöhte noch vor der Pause für das Heimteam, auch beim 0:3 durch Andreas Beck (60.) zeigte sich die HSV-Abwehr indisponiert. Damit warten die Hamburger weiter seit Ende November auf einen Punktgewinn und würden bei einem Sieg des 1. FC Nürnberg am Sonntag bei Hertha BSC sogar auf den 17. Platz abrutschen.

Nach der jüngsten Schwächeperiode erwischte Leverkusen erneut einen schlechten Start, Stuttgarts Moritz Leitner zirkelte einen Fernschuss nach zwölf Minuten in den Winkel. Doch Bayer zeigte sich wenig beeindruckt, Stefan Kießling (26.) beendete mit dem zehnten Saisontreffer seine Flaute nach zuletzt vier torlosen Spielen in Serie. Eren Derdiyok sorgte mit seinem ersten Treffer seit seiner Rückkehr aus Hoffenheim für die Leverkusener Erleichterung (84.).

Auch Schalkes Fans atmeten erst spät auf. Kevin-Prince Boateng erhöhte mit seinem Siegtreffer (81.) den Vorsprung auf den Tabellensechsten aus Wolfsburg auf vier Zähler. Felipe Santana erzielte die frühe Führung der Königsblauen (9.), Maximilian Arnold (65.) traf zum Ausgleich. Bei Wolfsburg sah Daniel Caligiuri (50.) wegen Meckerns die Rote Karte.

Für Hannover 96 stellten nach einer torlosen ersten Halbzeit Artjoms Rudnevs (57.) und Mame Diouf (82./90.) mit einem Doppelpack die Weichen auf Sieg. Die zum vierten Mal in Serie sieglose Borussia kam durch Peniel Mlapa (84.) zum zwischenzeitlichen Anschluss.

Freiburg blieb auch im sechsten Anlauf ohne Liga-Sieg in Mainz, mit dem dritten Dreier nacheinander schoben sich die Rheinhessen hingegen beharrlich Richtung internationale Plätze. Für den ersten Aufreger der Partie sorgte Shinji Okazaki, der den Ball mit der Hand in das Freiburger Tor bugsierte. Schiedsrichter Robert Hartmann versagte dem Treffer zurecht die Anerkennung. Wenig später durften die Mainzer Fans jedoch jubeln: Den Schuss von Joo Ho Park (24.) fälschte Freiburgs Verteidiger Immanuel Höhn unhaltbar ins eigene Netz ab. Winter-Neuzugang Ja-Cheol Koo traf zum 2:0 (86.).

Die Breisgauer bleiben damit nur einen Punkt vor den Hamburgern und dem Relegationsplatz. Und auch Bremen konnte sich nicht von der Abstiegszone absetzen. Jan-Ingwer Callsen-Bracker erzielte zwar bereits in der dritten Minute per Eigentor die Werder-Führung. Tobias Werner (11.) glich jedoch schnell aus.

Nachdem Bremens Santiago Garcia in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit die Gelb-Rote Karte gesehen hatte, nutzte Altintop die Überzahl schon kurz nach der Pause (49.) mit krachender Direktabnahme von der halblinken Seite zum 2:1. Wenig später spitzelte André Hahn den Ball aus den Händen von Werder-Keeper Raphael Wolf und sorgte für die Vorentscheidung (55.).

(dpa)
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