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Eintracht Frankfurt vs. Leipzig: Meier und Vallejo: Zwei Hoffnungsträger für die Eintracht

Von Zum Bundesliga-Finale will sich Eintracht Frankfurt mit einem positiven Auftritt verabschieden. Ob das gelingt?
Jesus Vallejo (links) und Alex Meier arbeiteten zuletzt gemeinsam an ihrem Comeback. Foto: imago Jesus Vallejo (links) und Alex Meier arbeiteten zuletzt gemeinsam an ihrem Comeback.
Frankfurt. 

Die Frankfurter Arena wird beim Heimspiel gegen RB Leipzig an diesem Samstag (15.30 Uhr) mit 51 500 Zuschauern ausverkauft sein, zum sechsten Mal in dieser Saison. Die Fans freuen sich auf den Abschluss einer durchwachsenen Saison, sie freuen sich, ihre „Pokalhelden“ noch einmal vor dem großen Finale sehen zu können. Sie freuen sich auf die Comebacks von Jesus Vallejo und Alexander Meier. Und sie freuen sich auf ein Spiel im Waldstadion. Diesen Namen trägt die Arena ausnahmsweise wieder, nachdem sich die Commerzbank nach einem Gespräch mit der „Initiative Stadionausbau“, die aus der Fan-und Förderabteilung des Vereins, dem Fanclubverband und der Fanorganisation Nordwestkurve besteht, dazu bereit erklärt hat, beim letzten Bundesliga-Heimspiel dieser Saison auf ihr Namensrecht zu verzichten. Dadurch wird die Rückkehr zum alten Namen „Waldstadion“ möglich.

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Am 16. Mai 2017 bereiteten sich dei Adler auf das Heimspiel gegen Leipzig vor. Co-Trainer Robert Kovac trainierte aufgrund der Verletzungssituatio mit. Alex Meier, Jesus Vallejo, Marc Stendera und Slobodan Medojevic sind zurück im Training, Furkan Zorba hat sich während des Trainings verletzt.Danny BlumMarco Fabian und Slobodan Medojevic.

Das soll es dann aber sein mit Nostalgie. Dazu ist die sportliche Situation zu brisant, auch wenn es im Grunde um nichts mehr geht. Für die Eintracht jedoch ist das Leipzig-Spiel die große Generalprobe für das Pokalfinale eine Woche darauf in Berlin gegen Borussia Dortmund. Leipzig und Dortmund seien in ihren Spielansätzen „absolut vergleichbar“, sagt der Frankfurter Trainer Niko Kovac, „beide schalten sie schnell um und wir dürfen keine langen Leitungen haben.“ Die Eintracht kann also gegen Leipzig für das Endspiel trainieren. Das gibt es auch nicht so oft in einem Bundesligaspiel.

Dass die Frankfurter besser spielen müssen als zuletzt gegen Wolfsburg und Mainz, um halbwegs mithalten zu können, darüber sind sich alle einig.

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„Ich hoffe, dass wir uns steigern und gegen eine gute Mannschaft wieder so gut spielen wie in der Vorrunde gegen die guten Mannschaften“, sagt der Eintracht-Coach. Im ersten Halbjahr war die Eintracht Mannschaften wie den Bayern, dem BVB, Hertha oder Köln auf Augenhöhe begegnet. Nun erwartet Kovac, dass seine Spieler „im letzten Spiel alles reinhauen“, wohl wissend, wie schwer die Aufgabe gegen den Vizemeister werden wird.

„Leipzig ist außerordentlich gut“, sagt er, „wir werden alles abrufen müssen, um etwas entgegensetzen zu können.“ Dennoch sehe er den letzten 90 Heimminuten zuversichtlich entgegen. „Unter dem Strich haben wir unsere Saisonziele erreicht, mit dem Erreichen des Endspiels sogar übertroffen“, sagt er, „das Spiel gegen Leipzig ist das Ende einer turbulenten Saison.“

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Kovac saß bei der Abschlusspressekonferenz am Freitag ganz entspannt auf dem Podium. „Ich strahle heute ein bisschen, weil wir 22 Feldspieler und drei Torhüter beim Training auf dem Platz hatten“, sagte er, „das macht viel mehr Spaß und macht die Arbeit einfacher.“

Auch für die ganze Mannschaft sei die Rückkehr bislang verletzter Spieler wie Jesus Vallejo und Alexander Meier, aber auch Slobodan Medojevic und Andersson Ordonez wichtig.

„Jetzt herrscht eine ganz andere Atmosphäre“, sagt er. Angenehmer Nebeneffekt: Der Trainer hat ein wenig mehr Auswahl, auch wenn die Ausfallliste noch immer lang ist.

Denn mit Makaoto Hasebe, der nach seiner Knieoperation wieder mit Lauftraining begonnen hat, Omar Mascarell, bei dem das weitere medizinische Vorgehen wegen seiner Achillessehnenbeschwerden noch immer nicht geklärt ist (Kovac: „Wir lassen ihn in Spanien und Deutschland untersuchen, aber der eine Arzt sagt so und der andere so“), werden ja auch weiter Shani Tarashaj (Knieoperation), Marius Wolf (Schulteroperation) und Marc Stendera (Knieoperation) fehlen. Zudem ist Ante Rebic wegen der zehnten gelben Karte gesperrt.

Keine Zweifel ließ der Frankfurter Trainer, dass Vallejo und Meier nach wenigen Tagen Training mit dem Team sofort im Kader stehen und wenn irgendwie möglich auch Einsatzzeiten bekommen werden.

Die Spieler hätten Belastungstests bestanden und seien einsatzbereit, versichert er. „Unabhängig vom Ergebnis will ich ihnen einige Spielminuten geben“, kündigte er an.

Eintracht: Hradecky – Varela, Abraham, Hector, Oczipka, Tawatha – Chandler, Fabiá, Gacinovic – Hrgota, Seferovic.- Bank: Lindner, Regäsel, Russ, Besuschkow, Vallejo, Blum, Meier.

(pes)
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