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Eintracht vs. Freiburg: Frankfurter Pleite beim Jubiläum: Freiburg bleibt zu Hause eine Macht

Eintracht Frankfurt hat mit 0:1 (0:1) beim Aufsteiger SC Freiburg verloren – obwohl die Hessen über weite Strecken das Spiel machten.
Foto: Huebner/Blatterspiel (Jan Huebner)
Freiburg.  Keine Party zum Jubiläum: Eintracht Frankfurt hat in seinem 1600. Spiel in der Fußball-Bundesliga eine Pleite kassiert. Die Hessen unterlagen am sechsten Spieltag 0:1 (0:1) beim Aufsteiger SC Freiburg. Der Sport-Club baute seine Rekordserie aus und feierte saisonübergreifend bereits den neunten Heimsieg in Folge. Die Frankfurter gingen nach drei Partien ohne Niederlage wieder als Verlierer vom Platz.

Bilderstrecke Eintracht Frankfurt verliert mit 0:1 in Freiburg
Eintracht Frankfurt hat in einem rassigen und emotionalen Spiel gegen den SC Freiburg am Samstag, 1. Oktober, mit 0:1 (0:1) verloren. Unsere Bilderstrecke zeigt Szenen der umkämpften Begegnung.Freiburg packt von der ersten Sekunde den Turbo aus und bringt mit seinem gefürchteten Pressing...Gestrauchelt: Die Eintracht unterlag gegen Freiburg mit 0:1.
Vincenzo Grifo (4.) erzielte das entscheidende Tor für die Freiburger, die zuletzt vor über sieben Jahren zu Hause gegen Frankfurt verloren haben. Für Eintracht-Trainer Niko Kovac war die Niederlage eine Premiere - als Profi hatte der Kroate nie gegen Freiburg verloren.
Freiburg's Italian midfielder Vincenzo Grifo (L) and Frankfurt's Mexican midfielder Marco Jhonfai Fabian vie the German first division Bundesliga football match between SC Freiburg and Eintracht Frankfurt in Freiburg, southern Germany, on October 1, 2016. / AFP PHOTO / THOMAS KIENZLE / RESTRICTIONS: DURING MATCH TIME: DFL RULES TO LIMIT THE ONLINE USAGE TO 15 PICTURES PER MATCH AND FORBID IMAGE SEQUENCES TO SIMULATE VIDEO. == RESTRICTED TO EDITORIAL USE == FOR FURTHER QUERIES PLEASE CONTACT DFL DIRECTLY AT + 49 69 650050
Eintracht Frankfurt vs. SC Freiburg Kommentar: Jetzt heißt es aufpassen, Eintracht!

Unsicherer Spielaufbau, zu wenig Torchancen: Die Frankfurter müssen nach dem wenig überzeugenden Auftritt in Freiburg nun achtgeben, dass aus dem erhofften goldenen Oktober kein schwarzer wird, findet unser Kommentator Dieter Sattler.

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   Die 24.000 Zuschauer im ausverkauften Schwarzwald-Stadion mussten nicht lange auf die Führung der Gastgeber warten. Der Deutsch-Italiener Grifo erzielte nach Vorarbeit von Onur Bulut sein erstes Bundesligator. Ganz stark agierte in dieser Szene auch Schiedsrichter Marco Fritz (Korb). Der Unparteiische ließ einen Vorteil für den Sport-Club laufen und zeigte dem Frankfurter Innenverteidiger Jesus Vallejo Vallejo erst anschließend die Gelbe Karte für sein Foul am Freiburger Maximilian Philipp.

   Mit der Führung im Rücken verlegten sich die Breigauer, die ohne Marc Oliver Kempf, Manuel Gulde, Marc Torrejon, Lukas Kübler und Havard Nielsen auskommen mussten, aufs Kontern. Die Eintracht machte das Spiel, Freiburg lauerte auf Chancen nach Ballgewinnen im Mittelfeld. Dabei lagen Tore auf beiden Seiten in der Luft, da die Defensivreihen nicht besonders stabil standen.

   Nach einer halben Stunde nahm der Druck der Gäste, bei denen Bamba Anderson, Guillermo Varela, Joel Gerezgiher, Slobodan Medojevic und Marc Stendera fehlten, immer mehr zu. Die Freiburger verteidigten nur noch den Vorsprung und sorgten kaum noch für Entlastung. Richtig gute Möglichkeiten hatten die Hessen aber trotz ihrer optischen Überlegenheit nicht. Dennoch wäre eine Unentschieden zur Pause nicht unverdient gewesen.

   Nach dem Seitenwechsel nahmen die Freiburger auch in der Offensive wieder am Spiel teil. Philipp sorgte mit einem abgefälschten Distanzschuss für Gefahr (50.). Kurz darauf traf SC-Kapitän Mike Frantz die Latte (53.). In dieser Phase verdienten sich die Gastgeber die Führung nachträglich.

   Danach kam Hektik auf, das Spiel wurde immer wieder durch Fouls unterbrochen. Referee Fritz hatte alle Hände voll zu tun, es kam mehrfach zu "Rudelbildungen". Fußball wurde bis zur 70. Minute kaum noch gespielt, Kampf war auf beiden Seiten Trumpf.

   Beste Spieler aufseiten der Freiburger waren Frantz und Innenverteidiger Caglar Söyüncü. Bei Frankfurt konnten Marco Fabian und Makoto Hasebe überzeugen.

 
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