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Fehlstart beseitigt: Europas Golfer sind beim Ryder Cup wieder zurück

Bei der 41. Auflage des Ryder Cups haben die Europäer nach dem 0:4 gegen die USA zum Auftakt, die Nachmittags-Einheit mit 3:1 für sich entschieden. Enttäuschend war der Auftritt des deutschen Golf-Profis Martin Kaymer.
Europas Golfer haben ihren Rückstand auf Gastgeber USA im Ryder Cup weiter verkürzt. Foto: Erik S. Lesser Europas Golfer haben ihren Rückstand auf Gastgeber USA im Ryder Cup weiter verkürzt. Foto: Erik S. Lesser
Chaska. 

Europas Golfer haben sich beim Ryder Cup zurückgemeldet. Nachdem Rory McIlroy mit Partner Thomas Pieters im Fourball-Match für den Titelverteidiger gegen das US-Duo Dustin Johnson und Matt Kuchar siegten und auf 3:5 verkürzen konnten, bejubelte er den Punkt wie ein Tor im WM-Finale.

„Ich wollte ein Ausrufezeichen setzen”, erklärte der Nordire. „Ich habe über den Jubel bereits nachgedacht, bevor ich getroffen habe. Wir sind wieder da.”

Desaströs war dagegen der Start bei der 41. Auflage des Ryder Cups. Mit 0:4 ging der Auftakt im Hazeltine National Golf Club im US-Bundesstaat Minnesota an die Gastgeber. Die Nachmittags-Session am Freitag entschieden Europäer mit 3:1 für sich. „Europa hatte Spaß am Nachmittag, wir hatten Spaß am Morgen und nun werden wir noch zwei spaßige Tage bekommen”, kündigte USA-Kapitän Davis Love III an. „Es ist dennoch frustrierend, dass wir nicht höher führen.”

Gar keinen Spaß hatte allerdings der Deutsche Martin Kaymer. Der frühere Weltranglisten-Erste verlor die erste Partie an der Seite des Spaniers Sergio Garcia die US-Profis Jimmy Walker und Zach Johnson. Auch das zweite Match mit dem Engländer Danny Willett verloren verlor das Duo. Gegen die Amerikaner Brandt Snedeker und Brooks Koepka war die einzige Europa-Niederlage am Nachmittag bereits am 14. Loch besiegelt.

Kaymer schaffte nicht einmal ein Birdie. Die Folge: Der deutsche Profi wird bei den nächsten Partien am Samstagvormittag (Ortszeit) nicht mitwirken. Dabei war er nach der Auftakt-Pleite noch optimistisch. „Wir sind heiß auf die Partie. Wir wollen die Trophäe nach Europa zurückbringen”, sagte er.

Den ersten Punkt für die Europäer holten Olympiasieger Justin Rose und Rio-Silbermedaillengewinner Henrik Stenson. Sie siegten gegen Jordan Spieth und Patrick Reed. Auch Sergio Garcia und Rafa Cabrera Bello gewannen ihre Partien im Modus Fourball, bei dem jeder Profi seinen eigenen Ball bis ins Loch spielt.

Am Samstag kommt es erneut zu jeweils vier Duellen im Foursome und Fourball, am Sonntag werden die zwölf Einzel ausgetragen. Dem Europa-Team genügen als Titelverteidiger 14 Punkte aus den 28 Partien zum Gesamtsieg. Die USA müssen mindestens 14,5 Punkte holen, um die Trophäe zurückzuerobern.

(dpa)
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