Die kleinen Reporter treffen auf den Riesenvogel

«Ganz schön groß!» Leon ist beeindruckt. So in allernächster Nähe zum nagelneuen, größten Passagierflugzeug der Welt zu stehen, ist ein echtes Erlebnis für die Kinder der Klasse 3a der Selzerbachschule aus Klein-Karben.
Karben. 

Die Dreikäsehochs und ihre Lehrerin Birgit Volp waren gestern aber nicht nur als staunende Besucher am Flughafen, sondern als Reporter des Projekts Zeitung in der Grundschule (Zing). Bei den Mitarbeitern der Firma N-ice, einer Tochter von Flughafenbetreiber Fraport, fragten sie nach, wie der Riesenflughafen die eisigen Wintertage bewältigt. Schließlich sollen täglich 1400 Flugzeuge auch bei Schnee und Eis sicher starten und landen. Damit die Maschinen enteist werden können, steht eine Flotte von 42 Speziallastern samt ihrer Crews bereit, um die Riesenvögel von winterlicher Last zu befreien.

Auch wenn die Vorstellung angesichts frühsommerlicher Temperaturen schwer fiel: Ohne das Enteisen wäre Fliegen im Winter hochgefährlich, weil Schnee- und Eislasten auf den Tragflächen dazu führen könnten, dass die Flugzeuge zu schwer zum Abheben seien, erklärte Techniker Veha Moghaddasian. Bis zu 1500 Liter Enteisungsgel seien für einen Jumbo-Jet nötig.

Doch der alte Jumbo ist ja längst Geschichte: Der gerade frisch in Frankfurt eingetroffene Riesen-Airbus A 380 war es, dem die Kinder entgegenfieberten. Ganz dicht kamen sie heran; lediglich ein Sicherheitszaun trennte die Nachwuchsreporter vom neuen Flaggschiff der Lufthansa. Deren Techniker bereiten den großen Vogel derzeit für Tests und den Flug mit der deutschen Fußballnationalmannschaft nach Südafrika vor. Anfassen durften die Schüler deshalb «nur» den Bauch eines riesigen thailändischen Jumbo-Jets. Nur wer sich auf die Zehenspitze stellte und in die Höhe sprang, kam mit den Fingerspitzen an die Metallhaut heran. dpg

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