E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Usingen 30°C Eine Angebot von Franfurter Neue Presse

Vereitelter Anschlag: Terrorgefahr: LKA geht weiter von Mittätern aus

Nach der Festnahme eines verdächtigen Islamisten-Paares sieht das hessische Landeskriminalamt die Gefahr eines Anschlags noch nicht gebannt. Die Behörden vermuten, dass das Paar einen Terroranschlag plante und möglicherweise das Radrennen im Visier hatte.
Das Rennen „Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt” wird 2016 wieder statt finden. Foto: Arne Dedert Foto: Arne Dedert Das Rennen „Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt” wird 2016 wieder statt finden. Foto: Arne Dedert
Wiesbaden.  Nach der Festnahme eines verdächtigen Islamisten-Paares sieht das hessische Landeskriminalamt die Gefahr eines Anschlags noch nicht gebannt. «Wir müssen wissen, ob es Mittäter gibt, die noch agieren oder schon agiert haben», sagte ein LKA-Sprecher am Freitag in Wiesbaden.

Das geplante Radrennen «Rund um den Finanzplatz Frankfurt-Eschborn» war am Donnerstag aus Sicherheitsgründen abgesagt worden, weil die Ermittler nicht ausschließen können, dass es weitere Beteiligte gab.

Gegen das Paar, das türkische Wurzeln hat, hatte ein Richter am Donnerstagabend Haftbefehl erlassen. Sie werden der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat verdächtigt. Die Behörden vermuten, dass das Paar einen Terroranschlag plante und möglicherweise das Radrennen im Visier hatte.

Am Donnerstag hatte die Präsidentin des hessischen Landeskriminalamts, Sabine Thurau, erklärt, dass bei dem Ehepaar Material sichergestellt wurde, das geeignet sei, eine Vielzahl von Menschen zu töten oder zumindest schwer zu verletzen.

Die Ermittler gehen davon aus, dass das Paar Verbindungen zur islamistischen Szene hatte. «Es gibt nichts, was diesen Verdacht abschwächen oder widerlegen könnte», sagte der Sprecher.

Mehr zum Thema

Das Gerüst an der Ziellinie des Radrennens "Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt" wird am 30.04.2015 an der Alten Oper in Frankfurt am Main (Hessen) abgebaut. Nach dem Bombenfund in Oberursel ist das für den 1. Mai geplante traditionsreiche Profi-Radrennen abgesagt worden. Foto: Arne Dedert/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++
Terrorgefahr in Frankfurt Wegen Terrorgefahr: Radrennklassiker wird abgesagt

Das Radrennen rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt muss abgesagt werden. Hinweise auf eventuelle Gefährdung der Zuschauer zwangen das Hessische LKA zu dieser Entscheidung.

clearing
Polizeibeamte suchen in Oberursel den Straßenrand der Zufahrtstraße zum Sandplacken ab. Ein Spezialeinsatzkommando hatte hier einen Mann und eine Frau festgenommen. Foto: Arne Dedert
SEK-Einsatz in Oberursel "Wir haben einen Anschlag verhindert"

Es sollte wohl ein Anschlag auf den internationalen Radklassiker in Frankfurt am 1. Mai werden: In der Nacht zum Donnerstag nahmen Ermittler in Oberursel zwei mutmaßliche Terroristen fest.

clearing
Bilderstrecke SEK-Einsatz: Waffen und Sprengstoff in Oberursel sichergestellt
Bei einer Durchsuchungsaktion in Oberursel sind in der Nacht zum 30. April ein Mann und eine Frau festgenommen worden.Es wurden eine Wohnung und ein Auto durchsucht.Bei der Durchsuchung wurden eine Rohrbombe, Zündstoff, ein Sturmgewehr und scharfe Munition sichergestellt.
Bilderstrecke Absage des Radrennens zum 1. Mai
Es ist ein trauriges Bild rund um die Rennstrecke zum traditionellen Radrennen am 1. Mai durch Frankfurt und den Taunus. Nach dem Bombenfund in Oberursel ist das traditionsreiche Profi-Radrennen abgesagt worden.Die aufgebauten Streckenbegrenzungen, Banner und Imbissbuden mussten nicht nur an der Alten Oper in Frankfurt wieder abgebaut werden.Auch in Bad Homburg waren die fleißigen Helfer schon am Donnerstagabend mit dem Abbau beschäftigt. Glücklich war über die Entscheidung niemand.
Zur Startseite Mehr aus Rhein-Main & Hessen

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz Über unsere WerbungRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse

Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen