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Steuergewerkschaft fordert Stärkung der Finanzämter

Die Steuergewerkschaft fordert mehr Stellen für Betriebsprüfer. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/Archiv Die Steuergewerkschaft fordert mehr Stellen für Betriebsprüfer. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/Archiv
Wiesbaden/Frankfurt/Main. 

Die Steuergewerkschaft fordert im Kampf gegen Briefkastenfirmen in Steueroasen mehr Stellen für Fahnder und Betriebsprüfer in den hessischen Finanzämtern. Gerade am Banken- und Wirtschaftsstandort Rhein-Main müsse der Fiskus nach den Enthüllungen um die „Panama Papers” auf der Hut sein, erklärte der Chef des hessischen Landesverbands der Deutschen Steuergewerkschaft, Michael Volz, am Mittwoch in Frankfurt. Mindestens 300 zusätzliche Haushaltstellen für Finanzbeamte sollte das Land deswegen einsetzen.

Nur mit intensiven Hausbesuchen könnten die Finanzbeamten den Machenschaften auf die Schliche kommen, begründete Volz die Forderung. Eine Bearbeitung neben der alltäglichen Arbeit sei nicht machbar, da die Experten schon jetzt mit dem normalen Tagesgeschäft überlastet seien. Nach Einschätzung der Gewerkschaften fehlen in Hessen derzeit bereits rund 1250 Beschäftigte in der Finanzverwaltung.

Nach Recherchen Dutzender Medien zu den „Panama Papers” haben Banken eine Schlüsselrolle beim Vertrieb von Briefkastenfirmen gespielt, in denen Politiker, Prominente und Sportler Geld versteckt haben sollen. Die Recherchen basieren auf einem Datenleck einer panamaischen Wirtschaftskanzlei. Ob die damit bekanntgewordenen Geschäftstätigkeiten unrechtmäßig sind, ist bislang unklar.

(dpa)
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