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Hessen bleibt für ausländische Unternehmen attraktiv

Tarek Al-Wazir (Grüne), stellvertretender Ministerpräsident und Wirtschaftsinister von Hessen. Foto: Boris Roessler/Archiv Foto: dpa Tarek Al-Wazir (Grüne), stellvertretender Ministerpräsident und Wirtschaftsinister von Hessen. Foto: Boris Roessler/Archiv
Wiesbaden. 

In Hessen haben sich im vergangenen Jahr 173 neue Unternehmen angesiedelt. Das sind zehn mehr als im Jahr 2016, wie aus dem Jahresbericht der landeseigenen Hessen-Agentur mit Sitz in Wiesbaden hervorgeht. Die meisten neuen Firmen kamen aus den USA, China und Japan. Die Unternehmen waren vor allem in der IT- und Softwarebranche, der Finanzwirtschaft und den unternehmensnahen Dienstleistungen tätig. Im Jahr 2016 hatte noch Großbritannien unter den Top drei rangiert. Insgesamt haben sich damit in den letzten vier Jahren 755 internationale Unternehmen in Hessen angesiedelt oder ihre Kapazitäten im Land erweitert.

Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft, die vorrangig ihre Umsätze aus Aufträgen der Landesregierung erzielt, verbuchte im Jahr 2017 Erlöse im Wert von mehr als 23,9 Millionen Euro (plus 4 Prozent). Das Jahresergebnis ging dagegen im Jahresvergleich von 487 000 auf 301 000 Euro zurück. Als Grund dafür wird der Anstieg der Mitarbeiterzahl von 80 auf 97 genannt. Außerdem habe es Mehraufwendungen für die 2017 neu gegründete Landesenergieagentur gegeben.

Der Vorsitzende der Geschäftsführung, Folke Mühlhölzer, und Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) werden heute den Jahresbericht der Hessen-Agentur in Wiesbaden präsentieren. Dabei soll auch über die aktuell anstehenden Projekte der Wirtschaftsförderungsgesellschaft informiert werden. Ein Schwerpunkt wird dabei der Breitband- und Glasfaserausbau sein. Gerade in den ländlichen Regionen Hessen soll über Förderprogramme, die die Hessen-Agentur betreut, das mobile Internet ausgebaut werden.

(dpa)
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