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Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier: Flüchtlingskrise: Bouffier hält wenig von Grenzschließungen

Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU). Foto: Fredrik von Erichsen/Archiv Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU). Foto: Fredrik von Erichsen/Archiv
Gießen. 

Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier setzt bei der Begrenzung der Flüchtlingszahlen weiter auf eine internationale Lösung. „Von Grenzschließungen halte ich wenig”, sagte der stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende der „Gießener Allgemeinen”. Man müsse am europäischen Binnenmarkt festhalten und gleichzeitig Europas Außengrenzen ordentlich sichern. Er sei zwar kein Freund fester Quoten. „Die Zahl derer, die zu uns kommen, muss deutlich zurückgehen”, stellte er jedoch klar.

Die Integration der Flüchtlinge sei eine Aufgabe, „die uns mindestens die nächsten 30 Jahre beschäftigen wird”, sagte Bouffier. Er sei aber davon überzeugt, dass Deutschland diese Aufgabe meistern könne. „Scheitern ist keine Alternative.” Das Ziel sei klar: „Aus Flüchtlingen müssen Mitbürger werden.”

(dpa)
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