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Schwerer Unfall auf der A3: Eltern tot, Tochter (1) überlebt: Ermittlungen laufen

War es Unfallflucht? Bei einem Auffahrunfall auf der A3 sterben zwei Menschen. Wie es dazu kam, ist auch am Tag danach unklar. Die Polizei braucht zur Aufklärung dringend Zeugen.
Ein Unfallwagen und Rettungskräfte auf der A3 bei Wiesbaden. Foto: Michael Ehresmann Ein Unfallwagen und Rettungskräfte auf der A3 bei Wiesbaden. Foto: Michael Ehresmann
Wiesbaden. 

Nach dem schweren Unfall mit zwei Toten auf der A3 nahe Wiesbaden fahndet die Polizei weiter nach dem möglichen Verursacher. Es gebe dazu noch keine Ergebnisse, sagte ein Sprecher der Autobahnpolizei am Dienstag. Am Montagnachmittag starben auf der Autobahn ein 32 Jahre alter Mann und eine 28 Jahre alte Frau, die einjährige Tochter des Paares wurde leicht verletzt. Zwei weitere Autofahrer (28 und 32 Jahre) liegen mit schweren Verletzungen im Krankenhaus. Die Polizei ermittelt unter anderem wegen Unfallflucht.

Nach den Aussagen eines Autofahrers war der Unfall um kurz vor 15 Uhr von einem bisher Unbekannten verursacht worden, der bei starkem Regen zwischen der Anschlussstelle Niedernhausen und dem Wiesbadener Kreuz von der linken auf die mittlere Fahrspur wechselte - ohne auf den Verkehr zu achten. Dadurch hätten drei Autos abbremsen müssen, zwei prallten aufeinander.

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Bei einem furchtbaren Unfall sind am Montagmittag auf der A 3 mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen.Wie die Polizei berichtet, ist ein Pkw-Fahrer nach der Raststätte Medenbach Richtung Wiesbaden von der linken auf die mittlere Fahrspur gewechselt.Dabei übersah er einen BMW, der stark abbremsen musste und infolge des Starkregens ins Schleudern geriet.

Ob es sich tatsächlich um Fahrerflucht handele, sei aber nicht gesichert, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums in Wiesbaden. Bisher habe nur der eine Autofahrer davon berichtet, weitere Aussagen in diese Richtung gebe es bisher nicht. Die Polizei sucht deshalb dringend nach Zeugen.

Es habe an der Stelle, etwa einen Kilometer nach der Raststätte Medenbach, schlechte Sicht geherrscht, hätten Zeugen berichtet: „Es hat demnach Starkregen gegeben und entsprechende Gischt”, sagte der Sprecher. Gesichert sei, dass ein 32-Jähriger ins Schleudern geriet und schließlich auf der Straße stehen blieb. Das Auto mit der dreiköpfigen Familie habe zwar noch bremsen können, doch trotz Warnblinkanlage prallte ein weiteres Fahrzeug darauf. Die Fahrer des ersten und des letzten Wagens wurden schwer verletzt, das Paar starb noch an der Unfallstelle.

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Von der Fahrerflucht habe der 32-jährige Fahrer des ersten Wagens berichtet. Das Auto habe ihn geschnitten, deshalb habe er die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Die Polizei gehe von Unfallflucht aus, ermittele aber auch in andere Richtungen, sagte der Sprecher. „Es wäre gut, wenn noch ein Zeuge dies bestätigen könnte.”

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