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Handball: Münster bricht wieder in den Schlussminuten ein

Kniete sich bei seinem Debüt gleich voll rein: Eryk Kaluzinski (links, gegen den Kleenheimer Dennis Köhler) kämpfte mit seinem Team vergebens. Foto: Marcel Lorenz Kniete sich bei seinem Debüt gleich voll rein: Eryk Kaluzinski (links, gegen den Kleenheimer Dennis Köhler) kämpfte mit seinem Team vergebens.
Münster. 

Über 50 Minuten waren die Handballer der TSG Münster im Spiel der Handball-Oberliga gegen die HSG Kleenheim im Spiel, ehe es beim 22:28 (12:13) am Ende noch unverdient deutlich wurde.

 

Vor dem Spiel hatten sich die Münsterer für die Schlussphase der Saison noch einmal verstärkt. Eryk Kaluzinski gibt für die letzten acht Saisonspiele sein Comeback im Münsterer Trikot. Dies sagte er Ende der Woche Trainer und dem Vorstand zu. Zu Beginn der Saison hatte der noch beim Drittligisten TV Gelnhausen ausgeholfen, dort aber aufgehört, so dass er nun gleich für die Münsterer spielberechtigt war.

„Wir hatten uns unterhalten. Ich wollte ihn aber nur, wenn er uns für alle ausstehenden Partien zur Verfügung steht“, erklärte Trainer Jens Illner, „das hat er uns nun zugesagt. Er hat der Mannschaft Sicherheit gegeben und gut getan. Ich war sehr zufrieden mit seiner Leistung“.

Abgesehen von dem erkrankten Moritz Völlger hat Illner seine derzeit beste Besetzung parat. Die Münsterer kämpften sich in die Partie und setzten in der ersten Halbzeit ihre Akzente gegen einen starken Gegner, der unangenehm in der Abwehr agierte und immer mal wieder zwischen einer 6:0- und einer 5:1-Abwehrformation variierte. In der Abwehr bereiteten sie den Kleenheimern mit der 5:1-Deckung einige Probleme und schafften es so, ihrerseits immer im Spiel zu bleiben. „Wir stehen im Abstiegskampf. Aber jeder hat gesehen, dass die Mannschaft lebt und dass sie den Klassenerhalt schaffen will“, war der Trainer mit der Einstellung seiner Mannschaft über weite Strecken der Partie zufrieden. Doch Illner sah auch die Mängel im Zusammenspiel mit dem Kreisläufer sowie wieder einmal vier verworfene Siebenmeter.

Und dennoch: In der ersten Halbzeit gelang es keiner Mannschaft, sich abzusetzen. Kleenheim ging mit einer 13:12-Führung in die Pause.

Nach dem Wechsel gelang es den Gästen, sich gleich auf 15:12 und später auf 20:16 nach 42 Minuten davonzuziehen. Doch gaben die Münsterer nicht nach. Zuerst glichen sie zum 16:16 aus (37.), dann verkürzten sie nach 45 Minuten auf 19:20. Auch beim 21:23 in der 53. Minute waren sie noch im Spiel. „In dieser Phase gab es aber auch einige Pfiffe der Schiedsrichter, die uns wehgetan haben und die du nicht bekommst, wenn du in der unteren Tabellenregion stehst“, erklärte Illner, „wir haben das Spiel nicht wegen ihnen verloren, aber sie haben sicher nicht für uns gepfiffen“.

In den Schlussminuten musste der Münsterer Trainer mit ansehen, wie seine Mannschaft auf dem Feld wie bereits in Wiesbaden die Nerven nicht im Griff hatte und sich am Ende unter Wert geschlagen geben. „Das liegt daran, dass wir leicht auszurechnen sind. Nach hinten raus können wir nicht zulegen. Das hat nichts mit der Kondition, sondern nur mit den Nerven zu tun“, sucht Illner nach Gründen für den Einbruch am Ende.

Münster: Spiranec (1. bis 60.), Klein; Schwarz 6/5, Ikenmeyer 5, Kaluzinski, Frieman je 3, Dautermann 2, Höllebrand, Jacobi, Schuster je 1, Katzer, Molzahn, Schreiber, Nickel.

(vho)

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