Lade Login-Box.
E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer

Leichtathletik: Johannes Wolf: Mit Millimeter-Arbeit zur Norm

Für die M/W 14 der Holzappeler Trainingsgruppe der LG Lahn-Aar-Esterau stand in Bad Kreuznach der dritte Blockwettkampf der Saison nach Gießen und der Rheinlandmeisterschaft in Bad Ems auf dem Terminkalender. Die große Hitze schien alle zu beflügeln, denn reihenweise erzielten sie neue persönliche Bestleistungen.
Johannes Wolf beim Weitsprung. Er strapazierte die Nerven seines Trainers – mit Happy End. Johannes Wolf beim Weitsprung. Er strapazierte die Nerven seines Trainers – mit Happy End.
Holzappel. 

Johanna Brünner von der LG Lahn-Aar-Esterau steigerte sich bei den Rheinland-Meisterschaften im Blockwettkampf in Bad Ems über 100 m auf 13,77 Sekunden und über 80 m Hürden auf 15,26. Neben 4,41 m im Weitsprung und 7,65 m im Kugelstoßen führte die dritte Bestleistung von 24,95 m im Diskuswurf zu ihrem Sieg mit ihrem besten Ergebnis im Block Wurf mit 2198 Punkten. Max Feigel verbesserte sich über 100 m auf 15,34 und im Speerwurf auf 20,45 m. Zusammen mit 16,48 Sekunden über 80 m Hürden, 1,28 m im Hochsprung und 3,92 m im Weitsprung steigerte er seine Punktzahl im Block Sprint/Sprung auf 1824. Jordan Rosas Meffert unterbot über 100 m erstmals die 14-Sekunden-Grenze mit 13,98. Nach 35,50 m beim Ballweitwurf, 4,06 m im Weitsprung, 14,91 Sekunden über die Hürden war es für die 2000 m (8:49,79 Minuten) doch viel zu warm. Aber 1779 Punkte bedeuteten die Silbermedaille im Block Lauf.

Nervenspiel für Johannes Wolf: Er hatte bei den Rheinlandmeisterschaften im Block Wurf die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften am 2. Juli in Lage nur um ganze fünf Punkte verfehlt. Dies ließ ihn motiviert in diesen Wettkampf gehen. Von Beginn an unterstrich er, dass er die erforderliche Punktzahl erreichen wollte. Mit Bestleistung über 80 m Hürden in 12,56 Sekunden startete er in den Wettkampf, stieß die Kugel auf 11,50 m, verbesserte sich im Diskus deutlich auf 31,18 m und lief mit 12,91 über 100 m erstmals unter 13 Sekunden. Beim abschließenden Weitsprung strapazierte er nochmals die Nerven seines Trainers, denn der erste Versuch war knapp ungültig, obwohl er eigentlich über einen sehr gleichmäßigen Anlauf verfügt. Im zweiten Versuch sprang er für ihn schwache 4,61 m, was jedoch schon zur Norm gereicht hätte. Im dritten und letzten Versuch zeigte Johannes Wolf mit 5,39 m sein wahres Leistungsvermögen, siegte in diesem Wettbewerb mit 2616 Punkten und übertraf die Norm für die DM um 116 Zähler.

Zur Startseite Mehr aus Limburg

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse