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Weißkirchens Trainer Uwe Eckerl im Interview: „Das wird noch ganz eng für viele Mannschaften“

Nachdenkliche Miene: Weißkirchens Trainer Uwe Eckerl. Nach sechs Spielen ohne Sieg hellte sie sich zuletzt aber wieder auf. Foto: Heiko Rhode (Heiko Rhode) Nachdenkliche Miene: Weißkirchens Trainer Uwe Eckerl. Nach sechs Spielen ohne Sieg hellte sie sich zuletzt aber wieder auf.

Hat Daniel Tesfaldet mit seinem Last-Minute-Siegtor gegen den FC Mammolshain den Abwärtstrend gestoppt? Diese Frage kann der FC Weißkirchen am Sonntag (15 Uhr) in Steinfischbach selbst beantworten. Dann tritt das Team im Abstiegskampf der Fußball-Kreisoberliga (KOL) Hochtaunus beim punktgleichen Drittletzten FSG Weilrod/Weilrod/Steinfischbach an. Während die Gastgeber in diesem Jahr noch kein Pflichtspiel verloren haben, gewann Weißkirchen am Sonntag das erste Mal seit der Pause. Vor unserem „Spiel der Woche“ sprach TZ-Mitarbeiter Wolfgang Stalter mit Uwe Eckerl. Der 46-Jährige ist im öffentlichen Dienst beschäftigt und trainiert in seiner Freizeit den FC Weißkirchen in der vierten Saison.

3:2 gewonnen nach einem 0:2-Rückstand: Wie bewerten Sie den Sieg gegen Mammolshain? Ein Lebenszeichen Ihrer Mannschaft?

UWE ECKERL: Oft waren wir mit unseren Gegnern auf Augenhöhe. Durch individuelle Fehler haben wir in vielen Spielen noch das Heft aus der Hand gegeben. Der Sieg war für die Moral ungeheuer wichtig. Die Mannschaft hat Charakter gezeigt und erkennen lassen, dass sie noch lebt. Endlich haben wir mal den Gegner gepackt, herausgefordert und verdient geschlagen.

Schon 90 Gegentore – 18 mehr als Schlusslicht SG Wehrheim/Pfaffenwiesbach. Ist ihr Team die Schießbude der Kreisoberliga?

ECKERL: Das ist sicher nicht rühmlich, ist aber auch darauf zurückzuführen, dass wir uns nach dem Aufstieg in der neuen Liga erst etablieren mussten. Jetzt läuft es gegen den Ball besser, die Rädchen greifen ineinander, Schießbude ist der falsche Ausdruck. Wir haben auch schon 57 Tore gemacht.

Wie schwer wiegt der Abgang von Torjäger Eric Kemen in der Winterpause zur SG Ober-Erlenbach?

ECKERL: Kemen ist für uns menschlich wie sportlich ein großer Verlust. Er hat in der Vorrunde 17 Tore gemacht, das sagt schon alles. Ihn können wir nicht ersetzen.

Wie geht es Torjäger Claudio Bracci?

ECKERL: Er befindet sich wegen seiner Kreuzband-, Innenband- und Meniskusverletzungen im Knie in der Reha. Er steht uns in dieser Saison nicht mehr zur Verfügung.

Hatten Sie den Saisonverlauf so erwartet?

ECKERL: Unsere Platzierung ist für mich keine Überraschung. Wir wussten, dass es in der neuen Klasse schwer wird. Wir sind nicht blauäugig. Aber: Ab dem sechsten Platz kann noch jedes Team aus der KOL absteigen. Das wird noch ganz eng für viele Mannschaften.

Wie ist es um die Ruhe im Verein bestellt?

ECKERL: Im Verein reagieren alle sehr besonnen und gelassen. Man spürt als Trainer die Rückendeckung von Vereinsseite.

Wie ginge es bei einem Abstieg mit dem FCW und Uwe Eckerl weiter?

ECKERL: Ich habe unabhängig von der Klasse meinen Vertrag verlängert. Wir würden auch in der Kreisliga A eine schlagkräftige Truppe auf die Beine stellen und sofort wieder angreifen. Aber noch ist nichts entschieden.

Die Einstellung Ihrer Spieler stimmt also noch?

ECKERL: Die Trainingsbeteiligung könnte aus meiner Sicht besser sein. Wir haben allerdings viele Spieler, die im Schichtdienst beschäftigt sind. Grundsätzlich ist aber die Einstellung ganz in Ordnung.

Ein Wort zum Gegner.

ECKERL: Die FSG Weilnau/Weilrod/Steinfischbach stellt eine robuste und kampfbetonte Mannschaft, die auch das Fußballspielen nicht vergisst. Mit einer guten Taktik wollen wir auch dort etwas mitnehmen.

Welche Bedeutung hat das Spiel?

ECKERL: Mit einem Sieg können wir den direkten Konkurrenten hinter uns lassen. Da können wir „Big Points“ für den Klassenerhalt landen. Aber auch bei einer Niederlage für uns ist noch nichts entschieden. Der Abstiegskampf wird sich bis zum letzten Spieltag fortsetzen.

Wie wird’s ausgehen in dieser Saison für den FCW?

ECKERL: Wir wollen noch drei bis vier Plätze nach oben kommen. Primäres Ziel ist natürlich der Klassenerhalt und wenn es über die Relegation sein muss.

FSG Weilnau/Weilrod/Steinfischbach – FC Weißkirchen

Die Gastgeber haben aus den letzten sieben Spielen 15 Punkte eingefahren und den Anschluss an die Nicht-Abstiegsränge hergestellt. Dabei blieb die FSG Weilnau/Weilrod/Steinfischbach unbesiegt.

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