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Handball: SV Seulberg: Unter Aushilfstrainer Castillo zum Sieg im Topspiel

Während bei Steinbachs Damen in der Bezirksoberliga der Wurm drin ist, staunen die Besucher des Topspiels nicht schlecht.
Symbolbild Foto: Fotolia Symbolbild
Hochtaunus. 

Die Verwunderung über das Ergebnis teilten selbst die furiosen Siegerinnen. „Mit einem solch hohen Sieg hätten wir nicht gerechnet“, sagte Katja Kalmann, „aber wir sind sehr glücklich darüber.“ Gerade hatte sie mit den Handballerinnen der HSG Anspach/Usingen das Spitzenspiel der Bezirksoberliga gegen die TSG Oberursel II mit sage und schreibe 37:21 gewonnen.

Dabei hatte die Oberliga-Reserve aus dem Vordertaunus bis dato überhaupt erst zweimal verloren. Die HSG zwar sogar erst einmal – aber in Oberursel. Die Revanche vor 140 Zuschauern in der Buchfinkenhalle gelang fürwahr eindrucksvoll. Die Gäste lagen schon zur Pause 11:19 zurück, hatten „einen ganz schlechten Tag erwischt“, wie Spielmacherin Johanna Ried sagte, „es ist aber noch nichts verloren“. Das Meisterschaftsrennen wohl schon, denn in acht Spielen wird sich Anspach/Usingen kaum mehr die Butter vom Brot nehmen lassen. Vielleicht aber wollen die HSG-Damen gar nicht hoch. Zudem hat der Zweite die Chance, über die Relegation in die Landesliga aufzusteigen. Und Oberursel II ist Zweiter.

HSG Sindlingen/Zeilsheim – HSG Steinbach/Kronberg/Glashütten 24:21 (13:11). „Wir sind im Moment froh, schon so viele Punkte für den Klassenerhalt geholt zu haben“, sagt Steinbachs Rückraumspielerin Eva Rohs. Der Tabellensechste holte aus den letzten sechs Spielen nur einen Punkt. In Sindlingen war die schwache Chancenverwertung der Knackpunkt. „Eventuell wäre trotzdem noch etwas drin gewesen, hätten die beiden Unparteiischen auf beiden Seiten das gleiche Maß angesetzt“, kritisierte Rohs.

HSG-Tore: Richter (9), Mollath, Rohs, Fellmer (je 3), Lange (2), Weller (1).

Bezirksliga A, Frauen: HSG Eschhofen/Steeden – SV Seulberg 17:21 (7:10). Auch die Grippewelle kann die Seulbergerinnen nicht stoppen. Trainer Manfred Müller musste das Bett hüten und wurde im Spitzenspiel von Jugendtrainer Frank Castillo vertreten. Mit Nicole Kroh und Esther Hardt fehlten auch zwei erkrankte Spielerinnen. Dennoch feierte der SVS den neunten Sieg in Folge.

Gestützt auf eine starke Abwehr liefen die Gäste einige Konter und setzten sich auf 15:8 ab. Als es nochmals eng wurde bei eigener 18:16-Führung, ließ sich Seulberg nicht aus der Bahn werfen. Ein Sonderlob verdienten sich Sandra Reitmeier und Rebekka Weyand. Seulberg hat im Kampf um die beiden Aufstiegsplätze jetzt gute Karten. Während der SVS selbst nur noch gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte spielt, treffen am vorletzten Spieltag Spitzenreiter Eschhofen/Steeden und der Dritte FTG Frankfurt aufeinander.

SVS-Tore: Reitmeier (5), Weyand (4), Schmidt (3), Sundermann, Verkic (je 2), Weiershäuser (2/1), Youssafi (1), Mahr, Peppel (je 1/1).

Bezirksliga B., Gr. 2, Männer: TV Bad Vilbel – HSG Steinbach/Kronberg/Glashütten II 25:31 (10:18). Im Spiel beim Tabellenletzten war die Ausgangslage für die Dreier-HSG ungünstig. Bedingt durch Beruf, Urlaub, Krankheit und Abitur konnte nur ein kleiner Kader aufgeboten werden. Erst eine Stunde vor Spielbeginn klärte sich die Torwartfrage. Haris Hadziabdic konnte spielen, auch Micha Müller und Jasper Bechtold machten mit. So konnten sich die Trainer Patrick Gerhard und Jürgen Reusch aufs Coachen konzentrieren. Dank einer starken Abwehr und effektiver Tempogegenstöße entschieden die Gäste dann frühzeitig die Partie und sind in puncto Ligaverbleib alle Sorgen los.

HSG-Tore: Jasper Bechtold (10), Ferner (6/5), Heidl (5), Burzic, Seese (je 4), Drosdek (2). fiu/rem

 

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