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Handball, HSG Steinbach/Kronberg/Glashütten: Die Tennis-Connection

Von Wenn am Samstag die Saison in der Bezirksoberliga beginnt, möchten die Handballer aus Steinbach, Kronberg und Glashütten wieder eine gute Rolle spielen. Verstärkung kommt aus der Nachbarschaft.
Verstärkung für den HSG-Rückraum: Niklas Haupt. Bilder > Foto: Gerhard Strohmann Verstärkung für den HSG-Rückraum: Niklas Haupt.
Hochtaunus. 

Zwei Sportarten gleichzeitig auszuüben, lässt sich meistens nur schwer organisieren, vor allem, wenn man in einer richtig gut werden möchte. Eine der Ausnahmen bilden Handball und Tennis. Denn wenn die Hallensportler die Saison schon beendet haben, wird erst auf den Sandplätzen unter freiem Himmel das Racket geschwungen. Und nach dem Ende der Tennissaison dauert es nicht mehr lange, bis es im Handball wieder um Punkte geht.

So kommt es, dass sich in der Tennis-Abteilung der TSG Oberursel einige Handballer tummeln: Patrick Heidl, Marcel Heid, Christopher Ormond, Viktor Lotz, Sebastian Linder, Niklas Haupt, um ein paar Namen zu nennen. Freilich werfen sie nicht alle auch im TSGO-Trikot aufs Tor. Für die HSG Steinbach/Kronberg/Glashütten spielt seit Sommer nun ein Trio aus der Tennis-Connection: Nach Heidl und Linder jetzt auch Haupt. „Niklas und ich, wir kennen uns schon ewig“, erläutert HSG-Spielertrainer Linder (35), „als Kind wurde er von meinem Vater trainiert, Tennis spielen wir zusammen, und dann habe ich ihn gefragt, wie es mit dem Handball aussieht.“

Das Paket passt

Rückraumspieler Haupt, Student, 24 Jahre, mit Talent für Ballsport gesegnet, hatte sich bei der TSGO in die 2. Mannschaft zurückgezogen, wohl weil ihm der Aufwand zu hoch geworden war, auch als Jugendtrainer und Beachhandball-Organisator opferte er viel Zeit. Zweimal in der Woche für die Bezirksoberliga zu trainieren, in einer recht leistungsstarken Mannschaft zu spielen, in der sich mehrere Oberurseler tummeln, noch dazu weiterhin im Taunus – dieses Paket passte für Haupt. Für die 1. Mannschaft der Dreier-HSG aus den Abteilungen von TuS Steinbach, MTV Kronberg und SC Glashütten bedeutet wiederum diese Neuverpflichtung, sich auch in der neuen Saison eher nach oben als nach unten orientieren zu können.

Entlastung erfahren im Rückraum Sebastian Linder und Daniel Sailler (ein weiterer ehemaliger TSGO-Akteur) durch die Verstärkung, die Schlüsselspieler-Last wird auf zwei Schultern mehr verteilt. Ebenfalls neu bei der HSG sind mit Leonard Unger (21, TSGO) und Robert Eichelberg (22, HSG Seckbach/Eintracht) zwei junge Spieler, aufgrund dessen Ex-Profi Linder von „einer guten Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern“ in seinem Team spricht. Verlassen haben es freilich zwei Talente in Richtung – Sie ahnen es – TSG Oberursel: Torhüter Adi Hadziabdic und Außenspieler Jasper Bechtold suchen ihr Glück in der Landesliga-Mannschaft des Nachbarn.

Durchwachsene Wochen

Nach „durchwachsener Vorbereitung“ – Testspiele gegen die unterklassigen SG Wehrheim/Obernhain und HSG Seckbach/Eintracht hätten verdeutlicht, dass noch viel Luft nach oben sei – wird die HSG schnell wissen, wo sie steht: Das Auftaktprogramm mit den Spielen bei der TSG Münster II (Samstag, 16.30 Uhr), gegen Titelanwärter TGS Langenhain und bei der TG Rüsselsheim könnte einfacher sein. „Wir wollen uns erst einmal im Mittelfeld der Liga etablieren“, drückt sich der frühere Wallauer Bundesligaspieler lieber vorsichtig aus. Was die Heimspiele betrifft, die teils in Steinbach, teils in Königstein durchgeführt werden, wird Sebastian Linder aber mutiger. „Die wollen wir alle gewinnen.“ Der Tennis-Connection wäre das im Übrigen fast gelungen. Erst im letzten Heimspiel der Kreisliga A für Vierermannschaften mussten sich Niklas Haupt und Co. der Homburger TG geschlagen geben.

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