E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Usingen 28°C Eine Angebot von Franfurter Neue Presse

Fußball: U19-Hessenliga: Der Favorit heißt Wehen

Von Titelverteidiger FSV Frankfurt hat sich im Juni in den Aufstiegsspielen durchgesetzt und kickt jetzt wie die Eintracht in der Bundesliga. Es wird also einen neuen Meister geben in Hessens höchster Nachwuchsspielklasse.
Dynamisch und technisch anspruchsvoll: Das Bundesliga-Aufstiegsspiel des U19-Hessenmeisters FSV Frankfurt lockte 750 Zuschauer an. Foto: Marcel Lorenz Dynamisch und technisch anspruchsvoll: Das Bundesliga-Aufstiegsspiel des U19-Hessenmeisters FSV Frankfurt lockte 750 Zuschauer an.
Frankfurt. 

Den Namen nach sind jetzt wohl die A-Jugendfußballer von Darmstadt 98, Kickers Offenbach und dem SV Wehen-Wiesbaden die Favoriten in der U19-Hessenliga. Doch was heißt das schon? Auch Vereine wie Rot-Weiss Frankfurt und Hessen Kassel sowie die Förderzentren auf der Offenbacher Rosenhöhe, in Fulda und in Wieseck verfügen zumindest für dieses Niveau über einiges Potenzial.

Gemeinsam haben alle Hessenligisten das Problem, dass letztlich die höherklassige Konkurrenz aus Mainz, Frankfurt, Hoffenheim oder von noch weiter weg darüber bestimmt, welche Spieler für die Vereine aus der zweiten Reihe übrig bleiben. Und trotzdem können die ja nicht einfach aufhören, Spieler auszubilden und voran zu bringen, wie etwa Reinhard Stumpf aus dem Leistungszentrum von Kickers Offenbach ganz richtig anmerkt (siehe Extratext).

Die Wahrheit ist natürlich auch, dass die regional etablierteren Vereine mit Profi-Ambitionen (oder -Vergangenheit) genauso Spieler von den noch kleineren Clubs anlocken. Andererseits bedienen sich die Außenseiter in der Hessenliga bei den Spielern, die von den vermeintlich stärkeren Konkurrenten nicht mehr gewollt werden. Als Beispiel dient da das Hessenliga-Auftaktspiel von Aufsteiger FV Biebrich gegen den SV Wehen-Wiesbaden am Sonntag (11 Uhr). „Klar, das ist für beide Seiten etwas besonderes, denn es sind einige Leute mit SVWW-Vergangenheit in Biebrich gelandet – nicht nur der Trainer“, bestätigte Guido Rodzinski, der Pressesprecher des Wehener Leistungszentrums.

Mit dem FV Horas ist in der neuen Saison ein weiteres Team aus dem fußballverrückten Osthessen am Start. Der Aufsteiger fordert zum Auftakt gleich den Stadtrivalen Viktoria Fulda heraus. Dritter Neuling ist der TuS Hornau, der bei seiner Premiere am Sonntag (11 Uhr) mit Kickers Offenbach einen namhaften Gegner im Kelsterbacher Ortsteil begrüßt. Und gar nicht so weit weg kommt es am späten Nachmittag zum Duell zwischen Germania Schwanheim und Hessen Kassel (17 Uhr).

Bereits von 11 Uhr an trifft im Stadion am Brentanobad Rot-Weiss Frankfurt auf den hoch eingeschätzten Vizemeister Darmstadt 98. Ob das tatsächlich ein Spitzenspiel ist, wird erst die Zukunft zeigen. Zuletzt belegten die „Roten“ als Aufsteiger auf Anhieb schon einmal Rang vier. Mal sehen, ob sie dran wieder anknüpfen oder sich gar noch steigern können.

Für Überraschungen gut könnten auch Bayern Alzenau und die TS Ober-Roden sein, die zuletzt oft unangenehme Gegner waren.

Zur Startseite Mehr aus Frankfurt

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz Über unsere WerbungRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse

Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen