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Fußball-Verbandsliga Süd: Alles reinhauen

Am vorletzten Spieltag der Fußball-Verbandsliga Süd könnte sich für die beiden Frankfurter Vertreter Entscheidendes tun. Holt der FC Kalbach am Sonntag einen Punkt, wäre die Spvgg. Oberrad abgestiegen.
Den für einen Erfolg nötigen Vorwärtsdrang wollen Erik Wille (links) und seine Kalbacher Teamkollegen am Sonntag im Heimspiel gegen Bruchköbel an den Tag legen. Foto: Christian Klein ( FotoKlein) Den für einen Erfolg nötigen Vorwärtsdrang wollen Erik Wille (links) und seine Kalbacher Teamkollegen am Sonntag im Heimspiel gegen Bruchköbel an den Tag legen.
Frankfurt. 

Auch die Sicherung des Klassenerhalts ist für den FC Kalbach drin, dafür ist allerdings ein Heimsieg gegen die SG Bruchköbel die Voraussetzung. Sollte dann noch der punktgleiche FC Bensheim gegen den FC Alsbach verlieren und Fehlheim gegen Schlusslicht Großkrotzenburg patzen, wären die Frankfurter gerettet.

Um die Meisterschaft kämpfen am Sonntag immer noch drei Mannschaften. Der VfB Ginsheim geht mit zwei Punkten Vorsprung auf die Spvgg. Neu-Isenburg in die vorletzte Partie, der FV Bad Vilbel liegt weitere zwei Zähler zurück. Die weder für Auf- noch Abstieg relevante Begegnung zwischen Ober-Roden und Hanau durfte auf 17 Uhr verlegt werden, alle anderen Spiele beginnen um 15 Uhr.

Der FC Kalbach , Ende März noch Tabellensechster, geht von einem Abstiegsplatz aus in die beiden letzten Partien. Allerdings würde der gewonnene direkte Vergleich mit Bensheim bei Punktgleichheit am Ende für das Team von Trainer Salvatore Cirrincione sprechen. Was nichts nützen würde, käme auch der VfR Fehlheim auf die gleiche Punktzahl (oder mehr). „Es ist eine verzwickte Situation, wir dürfen nicht auf die anderen schauen und uns mit Rechnereien aufhalten, sondern müssen unser Ding machen“, sagt Cirrincione, der die gleiche Mannschaft aufbieten kann wie beim jüngsten 3:0 in Großkrotzenburg. „Das Spiel ist unser letzter Strohhalm und die Mannschaft muss alles reinhauen, um im Geschäft zu bleiben“, stellt der Coach klar.

Die Spvgg. Oberrad müsste bei Vatanspor Bad Homburg und dann auch noch zum Abschluss gegen Usingen gewinnen, um überhaupt noch eine theoretische Chance auf den Klassenerhalt zu haben. Sehr wahrscheinlich ist das allerdings nicht mehr, denn von den drei rein rechnerisch noch erreichbaren Konkurrenten dürfte zudem nur Fehlheim noch maximal drei Punkte holen. Sollte der unwahrscheinliche Fall eintreten, dass am Ende alle vier mit 39 Zählern dastünden, wäre tatsächlich Oberrad gerettet. Wovon man an der Beckerwiese aber nicht ernsthaft ausgeht. „Ich rechne nicht mehr, wir sind abgestiegen und bereiten uns auf die Gruppenliga vor“, sagt denn auch Trainer Baldo Di Gregorio, für dessen Team die Ausgeglichenheit der Liga zum Fluch wurde: „Wir haben ganz gut gepunktet, die Konkurrenten aber leider auch“, weiß Di Gregorio, der am Sonntag auf einige verletzte Spieler verzichten muss.

Der FV Bad Vilbel muss zum Absteiger SV Geinsheim und da werden Erinnerungen wach beim Team von Trainer Amir Mustafic: Am letzten Spieltag der Vorsaison verpassten die Wetterauer mit einem 2:2 beim Absteiger Kickers Offenbach II den Sprung in die Aufstiegsrunde. Diesmal allerdings kommt Mustafics Team aus der Verfolgerposition und hofft seinerseits auf Ausrutscher der beiden besser platzierten Kontrahenten aus Ginsheim und Neu-Isenburg. „Die letzte Saison ist abgehakt und lange aus den Köpfen, aber natürlich wissen wir, dass bis zum letzten Spieltag alles passieren kann“, sagt Mustafic, der deshalb eine ganz einfach Rechnung aufmacht: „Wenn wir in Geinsheim gewinnen, haben wir nächste Woche so oder so ein Endspiel.“ Und der Coach ist guter Dinge, denn er hat alle Mann an Bord. Für die kommende Saison wurde übrigens bereits Stürmer Ugur Erdogan vom Ligakonkurrente SG Bruchköbel verpflichtet.

„Wir haben Spaß“

Der Spvgg. Neu-Isenburg droht nach dem 0:1 in Ginsheim und dem 2:2 gegen Bad Homburg tatsächlich die Aufstiegschance noch zu entgleiten. Nun muss das Team von Trainer Peter Hoffmann zur Usinger TSG und ein bisschen weiche Knie dürfte der eine oder andere inzwischen haben. „Wir wissen natürlich, dass es in Usingen schwer wird, denn die brauchen auch noch Punkte. Aber wir werden versuchen ein gutes Spiel zu mache und schauen mal, was dabei herauskommt“, sagt Hoffmann, der das Remis gegen Bad Homburg abgehakt hat: „Wir haben bis zur Pause ein gutes Spiel gemacht, dann aber das Fußballspielen unverständlicherweise eingestellt. Das war wohl auch Kopfsache, mancher hat sich vielleicht zu sicher gefühlt.“ Einen Knacks habe das Team aber wohl nicht abbekommen: „Wir haben schon noch Spaß im Training und das Ziel nicht aus den Augen verloren“, unterstreicht der Coach.

(rst)
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