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Kegeln: SG Kelsterbach fehlen 11 Holz

Die Zweitliga-Kegler der SG Kelsterbach sind nach der Hinrunde mit vier gewonnenen Spielen ebenso wie der erst dreimal siegreiche Neuling TV Dreieichenhain akut abstiegsgefährdet.
Symbolbild Foto: imago stock&people (imago stock&people) Symbolbild
Kelsterbach. 

Die SG Kelsterbach wollte beim daheim noch sieglosen KC Vorwärts Hemsbach zwei Punkte holen. Das erste Aufeinandertreffen der Teams brachte auch gutes Kegeln und Spannung pur – nicht aber den Erfolg. Es fehlten 11 Holz: Hembach gewann 5714:5704.

Nach den jeweils ersten 100 Kugeln sah es noch aus, als könnte das Starttrio der Hessen davonziehen. Auf der dritten Bahn drehten die Gastgeber aber auf und übergaben am Ende ihren Team-Kollegen sogar einen Vorsprung von neun Kegeln. Und das trotz der Tagesbestleistung des Kelsterbachers Markus Heller, der bei seinen 1025 Holz sehr starke 399 Kegel im Abräumen fällte. Maximilian Seib (938) und Christopher Plitt (931) verspielten mit je einer schwachen Bahn ein besseres Resultat. Bei Hemsbach schaffte Manuel Mahler den einzigen Tausender (1006).

Im Schlusstrio schenkten sich die Spieler nichts. Die Entscheidung fiel erst mit den letzten Würfen. Holger Dama startete verhalten (218 mit 50 Kugeln), steigerte sich dann aber und beendete sein Spiel mit guten 950 Holz. Daniel Ordulj spielte konstant und ordentlich, der Zähler blieb bei 936 stehen. Unglücklich agierte Frank Hoffmann (924), der nach drei guten Bahnen phasenweise den Faden verlor und mit schwachen 206 Kegeln mit den letzten 50 Kugeln den zum Greifen nahen Sieg regelrecht verschenkte.

TVD-Pleite in Nauheim

Beim TV Dreieichenhain wird langsam gerätselt, warum immer wieder einzelne Spieler abwechselnd ihr Können nicht abrufen können. Beim Nachbarn Rot-Weiß Nauheim, dem einzigen hinter den „Haanern“ liegenden Team, hoffte man mit einem Sieg ins Mittelfeld vorzustoßen. Statt des erhofften Punktgewinns gab es aber eine 5205:5422-Pleite.

Mit dem zuletzt erfolgreichen Startpaar Alexander Knecht und Lukas Hohmann wollte der TVD die stärksten gegnerischen Spieler in Schach halten – das gelang nicht. Knecht spielte gut, war mit 931 Holz sogar zweitbester Kegler der Begegnung. Doch gegen den in bestechender Form spielenden Andreas Mars (997) büßte er 66 Zähler ein. Das war aber nichts zum Debakel auf der Nebenbahn. Hohmann fand keinen Weg in die Gasse und wurde nach indiskutablen 394 Kegeln ausgewechselt. Der für ihn gekommene Andreas Kristen schaffte mit seinen 100 Kugeln auch nicht gerade überragende 442 Holz. Und so betrug der Rückstand beim ersten Wechsel schon 133 Kegel.

Das Mittelpaar der Dreieichenhainer verlor zunächst weiter an Boden. Nach zwei Bahnen betrug der Rückstand bereits 200 Punkte. Dann steigerten sich René Schauer (889) und Lars Tauer (896), so dass sie Matthias Grögor und Manuel Knecht nur noch einen Rückstand von 102 Holz übergaben.

Wissend, dass Nauheim im Schlusspaar anfällig ist, hoffte man bei den Gästen immer noch auf die Wende. Doch schon die erste Bahn sorgte für klare Verhältnisse. Während Michael Völler für die Gastgeber ausgezeichnete 261 erzielte, lief es bei Manuel Knecht (184) überhaupt nicht.

Die Spannung war raus, die Begegnung wurde nur noch zu Ende gespielt. Grögor blieb mit 844 auch unter seinen Möglichkeiten, der für Knecht gekommene Uwe Menzel fällte noch weniger Kegel (625 mit 150 Kugeln).

(löf )

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