Beim Schleifen von Holzmöbeln entsteht gefährlicher Staub

Wer einem alten Möbelstück einen neuen Anstrich verpassen möchte, muss vorher meist zum Schleifgerät greifen, um alte Rückstände zu entfernen. Bei dieser Arbeit sollte der Mundschutz nicht fehlen. Foto: Paint Quality Institute Wer einem alten Möbelstück einen neuen Anstrich verpassen möchte, muss vorher meist zum Schleifgerät greifen, um alte Rückstände zu entfernen. Bei dieser Arbeit sollte der Mundschutz nicht fehlen. Foto: Paint Quality Institute
Frankfurt/Main. 

Staub, der beim Schleifen von Holzoberflächen aufwirbelt, kann für die Atemwege nicht nur unangenehm, sondern auch krebserregend sein. Heimwerker sollten bei dieser Arbeit daher Atemschutzmasken tragen.

Beim Schleifen alter Holzmöbel und Böden können alte Öl- oder Lackschichten aufgeraut und freigesetzt werden. Das berichtet die Zeitschrift «Öko-Test» (Ausgabe Februar 2014). Heimwerker sollten daher auch scheinbar unlackierte Oberflächen nie ohne Maske schleifen. In den alten Lacken oder Ölen sind unter Umständen Kobaltsalze enthalten, die Krebs erregen können.

Die Tester untersuchten 15 Holzöle und Holzwachsöle. Im Gegensatz zum Lackieren wird beim Ölen oder Wachsen das Holz nicht abgedeckt, sondern getränkt, die Holzporen bleiben offen. Vor der Behandlung muss das Holz geschliffen werden.

Auch nach dem Schleifen ist Vorsicht geboten: Holzöle und Holzwachsöle könnten gefährliche Stoffe enthalten, warnen die Tester. Das gelte auch für Produkte, die von Naturfarbenherstellern stammen und die lösemittelfrei sind. Denn sie enthalten laut «Öko-Test» häufig Stoffe, die Allergien auslösen. Kunden sollten sich vor dem Kauf im Internet über die Produkte informieren. Dort ließen sich meist beim Hersteller technische Datenblätter und Sicherheitsdatenblätter herunterladen, in denen Informationen stehen, die nicht auf dem Etikett zu finden sind.

(dpa)
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