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Zu viel frisches Gras bekommt Pferden nicht

Endlich wieder im Freien grasen - Pferde und Halter haben lange auf den Frühling gewartet. Trotzdem ist bei der Umstellung auf frisches Futter von der Wiese Vorsicht geboten.
Bei der Umstellung auf frisches Gras im Frühling sollten Pferdehalter zunächst nicht zu viel fressen lassen. Foto: Felix Kästle/dpa Bei der Umstellung auf frisches Gras im Frühling sollten Pferdehalter zunächst nicht zu viel fressen lassen. Foto: Felix Kästle/dpa
Berlin. 

Sobald die Temperaturen steigen, dürfen viele Pferde wieder raus auf die Weide. Um die Umstellung auf frisches Futter gut vorzubereiten, müssen Halter einiges beachten.

Am Anfang sollten die Tiere nur einige Minuten am Tag auf die Koppel. Die Zeitspanne kann nach und nach ausgedehnt werden, erläutert die Tierrechtsorganisation Peta. Denn zu viel frisches Gras kann die Darmflora von Pferden aus dem Gleichgewicht bringen und Koliken verursachen.

Frisches Gras enthält außerdem viel Fruktan, das im Übermaß zu Verfettung und in der Folge zu Stoffwechselerkrankungen führen kann. Optimal ist für die Tiere ein Wechsel aus Weide und großem Paddock mit Heu. Zur Unterstützung können Halter ihrem Tier einige Wochen lang täglich getrocknete Brennnesselblätter mit ins Futter geben. Dies soll Krankheiten wie Hufrehe vorbeugen.

(dpa)
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