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Ratgeber: So gelingt der Krankenkassenwechsel

Wer die Krankenkasse wechselt, kann der Stiftung Warentest zufolge Geld sparen. Denn die Zusatzbeiträge und Extraleistungen der Kassen variieren. Aber wie vollzieht man den Wechsel am besten?
Der Wechsel der Krankenkasse kann sich finanziell lohnen. Dabei ist bei den Extraleistungen genau abzuwägen, was man benötigt. Foto: Jens Kalaene/Symbolbild Der Wechsel der Krankenkasse kann sich finanziell lohnen. Dabei ist bei den Extraleistungen genau abzuwägen, was man benötigt.
Berlin. 

Gesetzliche Krankenkassen verlangen unterschiedlich hohe Zusatzbeiträge. Mit einem Wechsel können Versicherte daher Geld sparen, berichtet die Zeitschrift „Finanztest” der Stiftung Warentest (Ausgabe 7/2018).

Allerdings sollte der Zusatzbeitrag nicht das einzige Kriterium für die Wahl der Kasse sein. Teurere Kassen bieten mitunter Extraleistungen wie Zuschüsse zu bestimmten Behandlungen. Nutzt man diese, spart man damit ebenfalls Geld. So kann sich ein höherer Beitragssatz durchaus rechnen.

Wer die Kasse wechseln möchte, muss zunächst bei der bisherigen Kasse kündigen. Dies geschieht schriftlich - am besten per Einschreiben mit Rückschein. Die Experten empfehlen, zusätzlich eine E-Mail zu schicken. Binnen 14 Tage muss die Kasse den Eingang der Kündigung schriftlich bestätigen. Geschieht das nicht, gilt es nachzuhaken.

Als nächstes erklärt man der neuen Kasse gegenüber formlos schriftlich, dass man gern Mitglied werden möchte. Dafür gibt es in der Regel Vordrucke auf den Webseiten der Kassen. Mit in den Briefumschlag gehört die Kündigungsbestätigung der alten Kasse.

Die Kündigungsfrist beträgt zwei Monate zum Monatsende. Im Idealfall stellt also die neue Kasse bis zum Ende des übernächsten Monats eine Mitgliedsbescheinigung aus, die man unbedingt sofort dem Arbeitgeber oder der Arbeitsagentur vorlegen sollte. Wer also beispielsweise im Juni kündigt, ist ab September Mitglied in der neuen Krankenkasse. Klappt irgendetwas nicht, bleibt man einfach in der alten Kasse versichert.

(dpa)

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