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Icahn erhöht Druck auf Ebay

US-Milliardär Carl Icahn. Um seine Interessen durchzusetzen, verlangte Icahn zwei Sitze im Ebay-Verwaltungsrat. Foto: Andrew Gobert/Archiv US-Milliardär Carl Icahn. Um seine Interessen durchzusetzen, verlangte Icahn zwei Sitze im Ebay-Verwaltungsrat. Foto: Andrew Gobert/Archiv
New York/San Jose. 

Der streitbare US-Investor Carl Icahn erhöht seinen Druck auf Ebay, um eine Abspaltung der Bezahltochter PayPal durchzusetzen.

Icahn warf am Montag zwei Mitgliedern des Verwaltungsrats Interessenkonflikte und Selbstbereicherung auf Kosten der Firma vor. In einem offenen Brief unterstellte er gleichzeitig Ebay-Chef John Donahoe, fahrlässig oder sogar absichtlich die Augen zu verschließen. Ebay wies die Vorwürfe umgehend zurück.

Milliardär Icahn ist bekannt dafür, sich bei Unternehmen einzukaufen und öffentlichkeitswirksam Forderungen zu stellen. Sein Ziel ist es, den Wert seiner Beteiligung zu steigern. Um den nötigen Druck aufzubauen, muss er es allerdings schaffen, andere Aktionäre auf seine Seite ziehen. So hatte sich Icahn auch bei Apple eingekauft und dort eine Aufstockung des laufenden Aktienrückkaufs verlangt.

Ebay hatte im Januar mitgeteilt, dass sich Icahn an der Firma beteiligt habe und die Abspaltung von PayPal verlange. Der Verwaltungsrat lehnte dieses Ansinnen jedoch ab mit der Begründung, die verschiedenen Sparten ergänzten sich.

Ebay hatte PayPal 2002 gekauft. Es ist das zweitwichtigste Standbein nach dem Ebay-Marktplatz. Um seine Interessen durchzusetzen, verlangte Icahn zwei Sitze im Ebay-Verwaltungsrat.

(dpa)
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