Lade Login-Box.
E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer

Fiat Chrysler will US-Dieselwagen umrüsten

Die Zentrale von Fiat Chrysler in Auburn Hills, Michigan, USA. Foto: Rena Laverty/Illustration Die Zentrale von Fiat Chrysler in Auburn Hills, Michigan, USA. Foto: Rena Laverty/Illustration
Auburn Hills. 

Der italienisch-amerikanische Autobauer Fiat Chrysler will in den USA gut 100 000 Dieselwagen umrüsten, bei denen der Verdacht der Abgasmanipulation besteht. Der Konzern legte den Umweltämtern EPA und Carb am Freitag entsprechende Pläne zur Genehmigung vor.

Fiat Chrysler hat zunächst die Zulassung für neue Jeep Grand Cherokee und Ram 1500 Pick-up-Trucks des Baujahres 2017 beantragt, in denen eine aktualisierte Version strittiger Programme zur Abgaskontrolle installiert wurde. Dieses Software-Update hofft der Konzern dann auch bei älteren Fahrzeugen der Modelle aufspielen und so seine rechtlichen Konflikte in den USA beilegen zu können.

Die Umweltbehörden hatten im Januar den Verdacht geäußert, dass neben Volkswagen auch Fiat Chrysler sogenannte Abschalteinrichtungen zur Manipulation von Stickoxidwerten eingesetzt hat. Gegen den Konzern, der auch in Europa der Abgas-Trickserei verdächtigt wird, laufen in den USA Zivilklagen, zudem ermitteln mehrere Behörden, unter anderem das Justizministerium.

Fiat Chrysler weist die Vorwürfe zurück und geht davon aus, sich mit seiner Abgastechnik im legalen Rahmen zu bewegen. Der Autobauer rechnet damit, dass die Umweltämter den nun unterbreiteten Umrüstungsplänen zustimmen. Der Antrag sei das Ergebnis monatelanger Verhandlungen. Der Konzern glaubt, damit auch den Weg für eine rasche Einigung mit der US-Justiz geebnet zu haben.

(dpa)
Zur Startseite Mehr aus Wirtschaft

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse