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Flüchtlingsandrang in klirrender Kälte am Berliner Lageso

Helfer versorgen wartende Flüchtlinge vor dem Berliner Landesamt für Gesundheit und Soziales (LaGeSo) bei frostigen Temperaturen mit Heißgetränken. Foto: Kay Nietfeld Helfer versorgen wartende Flüchtlinge vor dem Berliner Landesamt für Gesundheit und Soziales (LaGeSo) bei frostigen Temperaturen mit Heißgetränken. Foto: Kay Nietfeld
Berlin. 

Der Flüchtlingsandrang am Berliner Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lageso) ist auch im neuen Jahr ungebrochen. Nachdem die Behörde über den Jahreswechsel geschlossen war, warteten am frühen Morgen wieder Hunderte Flüchtlinge darauf, bei einem Beamten vorsprechen zu können.

Die meisten ergatterten einen Platz im Wartezelt, einige mussten aber bei minus elf Grad unter freiem Himmel ausharren. Sozialsenator Mario Czaja (CDU) versprach, die Situation am Lageso zu verbessern.

Im ZDF-„Morgenmagazin” sagte der CDU-Politiker am Montag: „Unser Ziel ist, dass wir all diejenigen, die neu nach Berlin ankommen, gleich am ersten Tag registrieren können.” Es seien weitere Mitarbeiter eingestellt worden, die bei der Auszahlung von Geld und anderen Aufgaben helfen könnten. Auch Beamte der Telekom, die früher bei der Post gearbeitet haben, sollen eingesetzt werden. Familien mit Kindern sowie Kranke und Behinderte würden in der Behörde bevorzugt behandelt. In der Kälte warten müsse niemand.

Mit Beginn des neuen Jahres sind besonders viele Flüchtlinge auf das Lageso angewiesen. Sie holen dort ihre Sozialleistungen ab. Außerdem beginnt ein neues Quartal, für das viele einen Krankenschein benötigen. Das Landesamt steht wegen der teils chaotischen Zustände bei der Terminvergabe seit Monaten in der Kritik.

(dpa)
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