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Flüchtlinge ohne Eltern: Wie oft sprangen Jugendämter ein?

91 Prozent der alleinreisenden jungen Migranten waren 2015 männlich. Foto: Stefan Sauer/Archiv 91 Prozent der alleinreisenden jungen Migranten waren 2015 männlich. Foto: Stefan Sauer/Archiv
Wiesbaden. 

Das Statistische Bundesamt veröffentlicht Zahlen zu unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen. Dabei geht es nicht darum, wie viele Kinder und Jugendliche 2015 ohne Erziehungsberechtigte nach Deutschland eingereist sind.

Aus Wiesbaden kommen nur die Zahlen für die sogenannten „vorläufigen Schutzmaßnahmen” des Staates. Gemeint sind die Fälle, in denen Jugendämter alleinreisende Flüchtlinge in Obhut nehmen.

Schon im Jahr 2014 hat die Zahl der Minderjährigen, die nach einer unbegleiteter Einreise in Obhut genommen wurden, stark zugenommen. 11 600 waren es damals - 77 Prozent mehr als 2013 und sechsmal mehr als 2009. Nach der Zunahme der Flüchtlingszahlen 2015 dürfte die Zahl noch mal deutlich angestiegen sein. Insgesamt hatten 2014 die Jugendämter 48 100 Kinder und Jugendliche in Obhut genommen. In der Regel sind das Fälle, in denen das Jugendamt Kinder zu ihrem eigenen Schutz aus der Familie holt.

(dpa)
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