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„Aktion Helm auf“: Wieso der Fahrradhelm Leben rettet

Von Mit dem Rad auf der Straße unterwegs zu sein, ist besonders für Kinder nicht ungefährlich. Wie sie sich schützen können, haben sie nun bei der „Aktion Helm auf“ in Bad Vilbel erfahren.
Erlebnispädagoge Malte mit Lena (12) beim Helmtest. Foto: Christine Fauerbach Erlebnispädagoge Malte mit Lena (12) beim Helmtest.
Bad Vilbel. 

Im Straßenverkehr hatten 2015 über 28 000 Kinder unter 15 Jahren einen Unfall – davon waren 9000 Mädchen und Jungen mit dem Fahrrad unterwegs. Das ist Anlass für das Vilbeler Möbelhaus Porta, mit der „Aktion Helm auf“ in Theorie und Praxis zu zeigen, wie mit einfachen Sicherheitsmaßnahmen und Verhaltensregeln Unfälle vermieden und gesundheitliche Folgen gemindert werden können.

„Wir wollen Kinder über Risiken im Straßenverkehr aufklären, für brenzlige Situationen sensibilisieren und so im besten Fall zur Unfallprävention beitragen“, erklärt Alfred Schum, Geschäftsleiter von Porta, das Ziel der Aktion. Mini-miert werden können die Risiken einer Kopfverletzung und deren Folgen vor allem durch das Tragen eines Fahrradhelmes: „Er kann Leben retten“.

Erlebnispädagoge Malte hat in den vergangenen Wochen Dritt- und Viertklässler an Grundschulen in der Region besucht. Die Bad Vilbeler Kinder informierte er über Verkehrssicherheit „Augen und Ohren auf beim Radfahren“, „Kopfhörer und Handys sind tabu“ sowie „immer einen Helm, feste Schuhe und reflektierende Kleidung tragen.“ Infos gab es auch zur richtigen Größe und Sitz des Helmes mit Kinnriemen.

Punktuelle Belastung

„Damit der Helm seinen Schutz-mechanismus erfüllen kann, dürft ihr unter ihm keine Kappen, Mützen mit Riesenbommeln oder Zöpfe tragen“, mahnt der Pädagoge. Neben verkehrssicherer Kleidung für Radfahrer wurde auch über Ausstattung, Qualität, Funktionalität und Sicherheit von „mitwachsenden“ Rädern gesprochen. Mit Helm- und Drucktesten wird die Theorie praktisch untermauert.

„Wichtig ist, dass ihr immer euren Kopf und euer sehr empfindliches Gehirn mit einem Helm schützt. Der Helm wirkt als Knautschzone und leitet die Energie, den Druck eines Aufpralls auf eine größere Fläche weiter. Dadurch wird die punktuelle Belastung abgeschwächt.“ Beim anschließenden Radfahrtraining absolvieren die Schüler einen Parcours: Zu den Übungen gehört das Beachten von Straßen-schildern, das Halten des Gleichgewichts beim Fahren über einen Balancierbalken oder Slalomfahren.

Kinder-Notfall-Pass

Fürs Radtraining und den Schulweg schenkt das Möbelhaus jedem Grundschüler einen schicken Fahrradhelm. Alle erhalten zudem einen Kinder-Notfall-Pass, eine Urkunde zum bestandenen Radfahrtraining sowie die Chance einen hochwertigen Kinderschreibtisch mit passendem Stuhl im Wert von rund 600 Euro zu gewinnen.

Landtagsabgeordneter Tobias Utter (CDU) spielt als Schirmherr der Aktion Glücksfee: Er zieht als Gewinnerin Sophie (9) aus Bad Vilbel.

 

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