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Saisonende: Eisspaß-Team zieht Bilanz

Heute und morgen können die Bad Vilbeler den Eisspaß am Kurhaus noch genießen. Dann ist die Saison zu Ende. Klar ist, dass das Wetter ihnen in diesem Winter nicht in die Karten gespielt hat. Der Familiebetrieb zieht eine vorläufige Bilanz.
Haben in dieser Saison zum ersten Mal an der neuen Bar bedient (von links): Lydia Meyer, Geraldine Schröder und Vanessa Weinheimer. Haben in dieser Saison zum ersten Mal an der neuen Bar bedient (von links): Lydia Meyer, Geraldine Schröder und Vanessa Weinheimer.
Bad Vilbel. 

Der Bad Vilbeler Eisspaß am Kurhaus endet am morgigen Sonntag. Fast zwei Monate lang konnten die Bürger Schlittschuh laufen, Eisstock schießen und Hüttenzauber erleben. Die Familie Weinheimer betreibt den Eisspaß bereits zum dritten Mal – und zieht eine vorläufig positive Bilanz.

„Es waren warme Wintertage mit viel Regen. Wir sind aber zufrieden“, erzählt Vanessa Weinheimer, Schwiegertochter von Betreiber Josef Weinheimer. Zum zweiten Mal sind sie nun am neuen Standort direkt vor dem Kurhaus und der Neuen Mitte. Dadurch mache sich etwas mehr Laufkundschaft bemerkbar.

Doch für nächstes Jahr ist der Standort noch ungewiss. Durch die geplante Kurhaus-Erweiterung mit Bau einer Stadthalle wird das Areal in der Wintersaison 2018 bis 2019 nicht zur Verfügung stehen. „Zurzeit stehen mehrere Ausweichmöglichkeiten zur Auswahl“, sagt Vanessa Weinheimer. Es müsse aber erst geprüft werden, welcher Standort letztlich wirklich in Frage käme. Die Entscheidung werde im Laufe des Jahres nach Absprache mit der Stadt und den Sponsoren fallen.

Mehr Platz in Almhütte

Neben der Eisbahn, den Bahnen fürs Eisstockschießen und den Buden betreibt Familie Weinheimer auch die Almhütte. In uriger Atmosphäre können die Gäste dort gemütlich essen und trinken. „Da der Andrang für die Almhütte immer sehr groß ist, haben wir vergrößert“, sagt Weinheimer. Konnten zuvor an die 100 Gäste dort Platz finden, sind es nun bis zu 150. Im Zuge der Vergrößerung hat die Almhütte nun auch eine eigene Bar sowie eine separate Küche bekommen.

„In den vergangenen Jahren mussten wir das Essen immer von unserem Imbiss-Stand in die Almhütte zu den Gästen tragen.“ Durch die angrenzende Küche mit Durchreiche kann sich das Personal diesen Weg nun sparen. „Insgesamt können wir unsere Gäste so besser bedienen.“ Trotz den zusätzlichen Sitzplätze war die Hütte mehrmals komplett reserviert: „Obwohl wir stets versuchen, drei bis vier Tische am Abend frei zu lassen, damit Gäste, die spontan vorbeikommen, auch eine Chance haben.“ Der traditionsreiche Familienbetrieb besteht schon seit drei Generationen – und jeder hat seinen Aufgabenbereich. Vanessa Weinheimer beispielsweise versorgt am Abend zusammen mit ihrem Schwiegervater die Gäste in der Almhütte.

Familienbetrieb

Ihr Mann Marcel, Sohn von Josef Weinheimer, ist ein echter Alleskönner: „Er kümmert sich einfach um alles“, erzählt Vanessa Weinheimer. „Wir arbeiten zusammen und halten zusammen.“ Getreu dem Motto „Kann ich nicht, gibt’s nicht“ ziehen hier alle an einem Strang. Neben den neun Familienmitgliedern arbeiten noch weitere neun Angestellte beim Bad Vilbeler Eisspaß.

Bereits zur letzten Saison wurde die Eisbahn auf 600 Quadratmeter vergrößert. Für das Eisstockschießen stehen seither auch drei Bahnen zur Verfügung. „Dafür haben wir auch immer viele Reservierungen“, sagt Weinheimer. In diesem Winter wurden jedoch ein paar Reservierungen wegen Regens abgesagt. Das schlechte Wetter ist vermutlich auch Mitschuld an tendenziell etwas weniger Besuchern. „Im vergangenen Winter hatten wir 15 000 Besucher.“ Die Zahlen der jetzigen Saison müssen erst noch ausgewertet werden. „Es werden aber vermutlich etwas weniger sein.“

Der Organisator Hassia ist indes besonders den über 40 Mit-Sponsoren dankbar. Darunter zählen die Stadtwerke, Banken, Autohäuser und örtliche Firmen. „Nur mit den Eintrittsgeldern wäre der Eisspaß nicht realisierbar“, sagt Geschäftsführer Günter Hinkel. „Die vorherigen Jahre liefen immer gut. Diese Periode war wetterbedingt etwas schwächer, aber die nächsten werden bestimmt wieder gut.“

Mit der aktuellen Saison sind auch die Betreiber zufrieden. „Die Zusammenarbeit mit der Stadt und insbesondere mit den Sponsoren hat, wie gewohnt, gut funktioniert.“ Ab kommender Woche wird alles wieder abgebaut und in einer Halle in Hanau bis zum nächsten Eisspaß eingelagert.

Öffnungszeiten heute und morgen

Am heutigen Samstag hat der Eisspaß von 12 bis 21 Uhr geöffnet, am morgigen Sonntag von 11 bis 21 Uhr. Infos auch unter www.eisspass-badvilbel.de.

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