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Friedhöfe: Nutzung der Trauerhallen soll weniger kosten

Wenn vom morgigen Dienstag an in Ginsheim-Gustavsburg die politischen Gremien tagen, steht auf der Tagesordnung unter anderem die Gebührenordnung für die Friedhöfe. Die Nutzung der beiden Trauerhallen soll preiswerter werden.
Die Nutzung der Trauerhallen – hier die Halle in Ginsheim – ist nach der Gebührenerhöhung 2016 deutlich zurückgegangen. Eine Gebührensenkung soll Abhilfe schaffen. Die Nutzung der Trauerhallen – hier die Halle in Ginsheim – ist nach der Gebührenerhöhung 2016 deutlich zurückgegangen. Eine Gebührensenkung soll Abhilfe schaffen.
GINSHEIM-GUSTAVSBURG. 

Vor zwei Monaten hat das Rüsselsheimer Echo darüber berichtet: Nicht jeder, der einen Verwandten in Ginsheim-Gustavsburg beerdigt, nutzt für die geistliche Andacht die zur Verfügung stehende Trauerhalle. Die Halle in der Landeshauptstadt Wiesbaden ist wesentlich preiswerter.

Die Nutzung der beiden Trauerhallen in Ginsheim und in Gustavsburg kostet 512 Euro für maximal eine Stunde. Die Stadt Wiesbaden dagegen berechnet für eine halbe Stunde 150 Euro, für eine Stunde 300 Euro. Die Folge: in Ginsheim-Gustavsburg beerdigen, im nahe gelegenen Wiesbadener Stadtteil Kostheim trauern.

„Die Gebühren mussten wir 2016 auf Grund gesetzlicher Vorgaben so weit erhöhen, so dass diese kostendeckend sind“, erläuterte Bürgermeister Thies Puttnins-von Trotha (parteilos) dazu. Und: „In der Folge haben wir jedoch einen Rückgang an Nutzern und somit wieder ein Defizit.“ Jetzt will die Verwaltung gegensteuern, indem sie die Gebühren wieder senken will.

Nur 93 Buchungen

Wenn am morgigen Dienstag die nächste Runde der politischen Gremien beginnt, beschäftigen sich die Fraktionen unter anderem mit einer Vorlage, die eine Reduzierung der Kosten für die Trauerhallen auf 300 Euro (für eine Stunde) und 150 Euro bis zu einer halben Stunde vorsieht.

„In der Praxis hat sich nämlich schnell gezeigt, dass die Gebührenerhöhung auf wenig Akzeptanz stieß“, heißt es in der Vorlage mit Verweis darauf, dass früher die Nutzung der Trauerhalle mit 309 Euro zu Buche schlug. „Demzufolge wurden seitdem die Trauerhallen weitaus weniger in Anspruch genommen“, heißt es in der Begründung weiter. Wurden die Trauerhallen 2015 noch 136-mal genutzt, waren es im vergangenen Jahr nur noch 93 Buchungen.

Geringere Gebühren gleich mehr Nutzungen? Die Verwaltung geht davon aus, dass die Gebührenreduzierung zu keinen nennenswerten Einnahmeverlusten führen werde. Die Zustimmung bei den Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung sollte sicher sein, zumal die CDU-Fraktion einen Antrag mit nahezu identischen Inhalt eingebracht hat.

Die Runde der Gremien beginnt am Dienstag, 20. Februar, 19.30 Uhr, mit der Sitzung des Bauausschusses im Gustavsburger Bürgerhaus. Dem schließt sich am 22. Februar (ebenfalls 19.30 Uhr) im Gustavsburger Bürgerhaus die Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses an. Am Donnerstag, 1. März, tagt von 19.30 Uhr an im Bürgerhaus Ginsheim die Stadtverordnetenversammlung. rke

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