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Reinigung kann bis zu 200 000 Euro kosten: Kunstrasenplatz von Hochwasser bedroht

Zweieinhalb Monate haben die politischen Gremien in Ginsheim-Gustavsburg pausiert. Entsprechend umfangreich sind die Tagesordnungen der Ausschüsse, die am heutigen Dienstag beginnen. Die Stadtverordnetenversammlung geht in der kommenden Woche bereits am Mittwoch über die Bühne.
Mit einem Kunstrasenplatz würde das nicht passieren. In Gustavsburg stellt sich jedoch das Problem der stets drohenden Überflutung bei Hochwasser. Mit einem Kunstrasenplatz würde das nicht passieren. In Gustavsburg stellt sich jedoch das Problem der stets drohenden Überflutung bei Hochwasser.
GINSHEIM-GUSTAVSBURG. 

Ein Dauerbrenner steht dabei erneut auf der Tagesordnung: Wenn die Stadtverordneten nach einer zweieinhalbmonatigen Sommerpause diese und nächste Woche wieder tagen und diskutieren, müssen sie sich unter anderem mit der Verkehrssituation am Ginsheimer Altrheinufer auseinandersetzen. In einer umfangreichen Vorlage der Verwaltung ist von einem Bedarf von 113 Parkplätzen die Rede, unter anderem für das evangelische Gemeindezentrum, die Boots- und Steganlagen und das seit geraumer Zeit wieder geöffnete Café.

Es liege im Ermessen der Stadtverordneten, diese Zahl zu erhalten oder eben zu reduzieren, um eventuell an anderer Stelle Ersatzparkplätze auszuweisen, heißt es in der Vorlage. Die Verwaltung schlägt in diesem Zusammenhang den Rathaus-Hof vor. Bürgermeister Thies Puttnins-von Trotha (parteilos) hatte schon vor der Sommerpause klargestellt, dass er vorhabe, das inzwischen leerstehende Feuerwehrgerätehaus abreißen und auf dem freiwerdenden Areal Parkplätze ausweisen zu lassen. Um das Verkehrsaufkommen am Altrhein zusätzlich zu entschärfen, schlägt die Verwaltung der Politik vor, hier Schrittgeschwindigkeit auszuweisen.

Kunstrasen für Germania

Ein weiteres Thema geht auf einen Prüfantrag der Grünen zurück: Die Fraktion würde der vom FC Germania Gustavsburg genutzten Sportanlage auf der Ochsenwiese einen Kunstrasen spendieren. Dies hat die Verwaltung inzwischen überprüft. Ein großes Problem sei das immer wieder eintretende Hochwasser, das jederzeit den Kunstrasenplatz überfluten könnte und dabei erheblich verschmutzen würde. Die Folgekosten könnten dann schnell die 200 000 Euro überschreiten. Ungeachtet dessen hat die Verwaltung für einen neuen Kunstrasen Investitionen zwischen mehr als 800 000 und 1,9 Millionen Euro ermittelt.

Spielplätze entwickeln

Auf Antrag der SPD bekommen die Stadtverordneten in dieser Gremienrunde einen Entwicklungsplan für die zehn städtischen Spielplätze vorgelegt, der die kommenden fünf Jahre umfasst. Weitere Themen sind unter anderem die Eingruppierung der Erzieherinnen der städtischen Kindertagesstätten, die Wahl der sogenannten sachkundigen Bürger in die neue Kita-Kommission und die Entschlammung der Ginsheimer Schwarzbachmündung. Außerdem bekommt der vor einigen Monaten aus dem Magistrat ausgeschiedene Franz Birle (SPD) den Titel Ehrenstadtrat verliehen.

Die erste Gremienrunde nach der Sommerpause beginnt am heutigen Dienstag, 18.30 Uhr, mit dem Sozialausschuss. Die Sitzung des Bau- und Verkehrsausschusses schließt sich um 19.30 Uhr an. Die Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses beginnt am kommenden Donnerstag, 14. September, um 19.30 Uhr. Alle drei Ausschüsse finden im Konferenzraum des Gustavsburger Bürgerhauses statt. Wegen der Vorbereitungen für die Bundestagswahl wird diesmal die Sitzung der Stadtverordnetenversammlung auf Mittwoch, 20. September, vorgezogen. Beginn ist um 19.30 Uhr im Ginsheimer Bürgerhaus. Die Tagesordnung des Stadtparlaments umfasst 30 Punkte.

Die kompletten Tagesordnungen sowie die Unterlagen sind im Ratsinformationssystem der Stadt unter www.gigu.de einsehbar und herunterzuladen.

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