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Sommerfest der Gustav-Brunner-Schule: Besser treffen mit dem Zaubertrank

Die Gustav-Brunner-Schule hat am Samstag ihr Sommerfest veranstaltet. Unter dem Motto „Spiel & Spaß – wie leicht geht das!“ gab es ein buntes Schulfest mit vielen Aktionen. Schulleiterin Rita Barthel kündigte bei der Gelegenheit steigende Schülerzahlen und den Beginn von Umbauarbeiten an.
Hoch hinaus: Sebastian Zerbst bietet Klettern an. Jamie ist gerade dran, Julian sieht zu. Bilder > Foto: Daniela Hamann Hoch hinaus: Sebastian Zerbst bietet Klettern an. Jamie ist gerade dran, Julian sieht zu.
Ginsheim-Gustavsburg. 

Sarah, Alessia und Bernike hatten einen tollen Zaubertrank zusammengebraut. „Das ist der Trank für Superkräfte, wie bei Asterix und Obelix“, sagten die drei Schülerinnen der Klasse 3b lachend. Der Inhalt und die Zusammensetzung des Gebräus seien geheim. Und auch den Zauberspruch, den sie bei der Herstellung aufgesagt hatten, wollten die Mädchen nicht verraten. Nur so viel: „Alle, die neben uns am Bogenschießstand teilnehmen und von unserem Trank probiert haben, werden viel besser treffen.“ Der Zaubertrank war jedoch nicht das einzige, was die Schülerinnen an ihrem Stand anboten. „Wir haben auch Lebkuchenherzen gebacken und Marmelade gekocht“, sagte Bernike stolz.

 

17 Stationen aufgebaut

 

Neben dem Stand von Bernike, Alessia und Sarah gab es weitere 17 Stationen mit Mitmachaktionen. Sportlehrer Sebastian Zerbst hatte zum Beispiel eine Kletteraktion organisiert. Hier probierten die Kinder aus, wie hoch sie es in die Krone eines Baumes auf dem Gelände der Grundschule schafften. Dabei waren die Kinder angeseilt, und Sebastian Zerbst stellte sicher, dass ihnen nichts passierte.

Zerbst erwähnte zudem, dass er nur Teilzeitlehrer an der Schule sei. Sein anderes berufliches Standbein habe mit der Aktion des Schulfestes zu tun. Tatsächlich bietet der Sportlehrer zusammen mit einem Geschäftspartner unter anderem Seilkunsterlebnisse und Kletterkurse, aber auch Baumpflegearbeiten an. Zerbst: „Durch die Arbeit mit der Seilklettertechnik sind wir in der Lage, jegliche Orte in allen Bäumen zu erreichen.“

Auch der TV Gustavsburg und der Tennisverein von Ginsheim-Gustavsburg waren beim Schulfest vertreten und boten sportliche Aktionen an. Leon probierte bei der Handballabteilung des TV aus, ob er es schafft, einen Turm aus übereinandergestapelten Eimern mit weniger als vier Würfen abzuwerfen. Auf einem Fahrradparcours testeten währenddessen andere Kinder ihre Geschicklichkeit.

Feuerwehr erklärt Einsatzwagen

Die freiwillige Feuerwehr der Gemeinde hatte extra einen Einsatzwagen mitgebracht und zeigte den neugierigen Kindern, was es für die Brandbekämpfung so alles braucht. Nebenan stellte die Musikschule Mainspitze einige Angebote ihres Unterrichts vor. Lehrkräfte der Musikschule präsentierten auf der kleinen Bühne am Rande des Fests ihr Können auf der Gitarre, der Flöte, der Trompete und der Percussion. Danach durften die 500 Besucher des Fests die Instrumente auch einmal selbst ausprobieren. Die Musikschulband ScaleSurfS rockte dann um 13.30 Uhr die Schulfestbühne.

Zur Stärkung gab es beim Schulfest viele Möglichkeiten zur Auswahl. Fatime Sänger, Mitglied im Bildungsausschuss und in der Schulkommission, bot an ihrem Stand zum Beispiel das türkische Gebäck Gözleme zum Verkauf an.

Schulleiterin Rita Barthel sagte, aktuell habe die Schule 220 Schüler. Nach den Sommerferien komme allerdings eine Klasse hinzu. Somit wird die Schule das Schuljahr 2016/2017 mit elf statt wie bisher zehn Klassen beginnen. „Wir gehen im Jahre 2017 in Richtung Dreizügigkeit der Klassen. Zudem wird sich bis 2020 die Schülerzahl laut Planungen auf mehr als 300 Kinder erhöhen“, so die Schulleiterin. Aktuell befinden sich 84 Kinder in der Schulkinderbetreuung, informierte Marcus Raffini, deren Leiter er ist. Raffini und Barthel sagten, man arbeite derzeit gemeinsam an einem Ausbau der Grundschule zur Ganztagsschule.

 

Umbau des Schulhofs ab 18. Juli

 

Die Erhöhung der Schülerzahl ziehe natürlich weitere Konsequenzen mit sich. „Wir werden langfristig mehr Räume benötigen“, sagte Rita Barthel. Doch zunächst beginne am 18. Juli der Umbau des Schulhofes zu einem bewegungsfreundlichen Schulhof. „Der Umbau wird in drei bis vier Abschnitten und über einen Zeitraum von zwei bis drei Jahren erfolgen“, so die Schulleiterin.

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