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Christdemokrat Daniel Joseph: Angenehm überrascht von der sachlichen Atmosphäre

Am 1. März wurde Daniel Joseph als neuer Stadtrat vereidigt. Er trat die Nachfolge von Uwe Schmitt (CDU) an und hat sich inzwischen gut in seine neue Aufgabe eingelebt.
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GINSHEIM-GUSTAVSBURG. 

Auf der „Regierungsbank“ der Stadtverordnetenversammlung von Ginsheim-Gustavsburg gibt es ein neues Gesicht: Daniel Joseph hat als neuer CDU-Stadtrat Uwe Schmitt abgelöst und komplettiert jetzt die Stadtratsriege mit Solweig Driesel (CDU), Albrecht Marufke (Freie Wähler), Thomas Rück (Freie Wähler), Susanne Redlin (SPD), Hannelore Reinheimer-Kampe (SPD) und Herta Rethorn (Grüne) sowie Bürgermeister Thies Puttnins-von Trotha (parteilos) als Vorsitzender des Magistrats.

„Inzwischen habe ich auch meine ersten Magistratssitzungen gehabt“, erzählt Neuling Daniel Joseph. „Die Atmosphäre im Magistrat ist sehr sachlich, zum Teil wesentlich sachlicher als in der Stadtverordnetenversammlung.“ Joseph führt das auf den Umstand zurück, dass der Magistrat grundsätzlich hinter verschlossenen Türen tagt und dass nichts nach außen dringen darf. Denn was bringen hochkochende Emotionen, wenn die breite Öffentlichkeit davon nichts mitbekommt?

In der Politik von Ginsheim-Gustavsburg ist der 36 Jahre alte Daniel Joseph, der beruflich als Beamter im rheinland-pfälzischen Innenministerium in Mainz beschäftigt ist, grundsätzlich noch ein Neuling. Der CDU gehört er erst seit 2015 an. „Ich bin im Kommunalwahlkampf dazugestoßen“, erzählt er. Auch habe zu dieser Zeit Thies Puttnins-von Trotha als von der CDU unterstützter Bürgermeisterkandidat auf ihn einen guten Eindruck hinterlassen. „Wir sind in etwa gleich alt. Die Chemie zwischen uns beiden hat auf Anhieb gestimmt.“

Doch bei der Kommunalwahl konnte Joseph, der seit 2011 in Ginsheim-Gustavsburg lebt, nicht antreten. „Die Kandidatenliste war bereits eingereicht.“ Nach der Wahl wurde er Fraktionsgeschäftsführer und ließ sich auf die Liste der CDU-Stadträte setzen. „Dazu braucht man nämlich kein Wählermandat“, erläutert er.

Mit dem neuen Amt hat sich der private Terminplan des zweifachen Vaters erheblich verändert. „Der Magistrat tagt alle zwei Wochen. Hinzu kommen die Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung, der Ausschüsse und der Fraktion.“ Und nicht zu vergessen die öffentlichen Termine, bei denen neben dem Bürgermeister auch Magistratsmitglieder erwünscht sind. „Glücklicherweise unterstützt mich meine Frau voll und ganz.“ Die Funktion der Fraktionsgeschäftsführerin hat inzwischen die Stadtverordnete Eva Kraft übernommen.

Mit seinem neuen Amt als Stadtrat sieht Daniel Joseph seine Möglichkeiten, politisch in Ginsheim-Gustavsburg mitzugestalten. Dass die Stadträte in den öffentlichen Sitzungen nur in ganz speziellen Ausnahmefällen ein Rederecht erteilt bekommen, stört ihn nicht. „Ich habe früher die Sitzungen als interessierter Bürger besucht. Da hatte ich ja auch kein Rederecht.“

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