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Rhein-Main-Therme: Toter Junge wird obduziert

Von Nach wie vor ist nicht geklärt, warum ein vierjähriger Junge in der Rhein-Main-Therme ertrunken ist. Das Kind soll nun obduziert werden.
In der Rhein-Main-Therme hat sich am Sonntag ein tragischer Badeunfall ereignet.Foto/Archiv: Reuß Foto: Maik Reuß In der Rhein-Main-Therme hat sich am Sonntag ein tragischer Badeunfall ereignet.Foto/Archiv: Reuß
Hofheim. 

Wie kam es zu dem Tod eines Vierjährigen in der Rhein-Main-Therme am vergangenen Sonntag? Diese Frage ließ sich auch am gestrigen Dienstag noch nicht definitiv beantworten. Die Polizei ermittelt nach eigenen Angaben immer noch „in alle Richtungen“. Ein Badegast hatte den Jungen am Sonntag gegen 13.30 Uhr leblos im Wasser gefunden. Sofort wurden Wiederbelebungsmaßnahmen eingeleitet, außerdem wurde das Kind ins Städtische Krankenhaus nach Höchst gebracht. Dort wurden weitere Versuche unternommen, das Kind zu retten, diese blieben aber vergeblich.

Weitere Einzelheiten zum Hergang wurden nicht mitgeteilt. Die Rhein-Main-Therme verweist in dem Zusammenhang auf Anfrage dieser Zeitung an die Polizei. Zu erfahren ist lediglich noch, dass der Junge mit seiner Familie das Schwimmbad besucht hatte und in Hattersheim wohnte. Erkennbar soll die Familie vor übermäßiger öffentlicher Neugier geschützt werden.

Da der Tod des Kindes in Höchst festgestellt wurde, und auch erst dann die Polizei informiert wurde, hat zunächst die Frankfurter Polizei die Ermittlungen aufgenommen. Diese wurden inzwischen von der Polizeidirektion Main-Taunus übernommen. Weitere Erkenntnisse verspricht man sich von der Obduktion des Vierjährigen. Diese kann nach geltendem Recht nur von der Staatsanwaltschaft angeordnet werden. Bereits am Sonntag hat die Polizei daher Kontakt mit der Staatsanwaltschaft aufgenommen.

Die Polizei äußerte sich gestern auch sehr vorsichtig und will die Ergebnisse dieser Obduktion abwarten. Es gibt aber Hinweise darauf, dass die Behörden von einem tragischen Unglücksfall ausgehen. In dieser Richtung zitiert jedenfalls das „Wiesbadener Tagblatt“ die Polizei. Die „Hessenschau“ meldete ebenfalls unter Berufung auf die Polizei, ein Fremdverschulden sei ausgeschlossen.

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