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Zeitung in der Grundschule: Reiten? Wie lernt man das eigentlich?

Natürlich kann man sich einfach so auf den Rücken eines Pferdes setzen und sich herumtragen lassen. Aber eigentlich sollte man lernen, wie man das richtig macht. Das kann man auf dem Hof St. Georg, wie die Klasse 4 c erfahren hat
Mailis Endemann hat den Selbstversuch gewagt und sich auf Pferd Rudi getraut. Sie saß zum ersten Mal auf einem Pferd. Reitlehrerin Andrea Zandernach unterstützte sie. Mailis Endemann hat den Selbstversuch gewagt und sich auf Pferd Rudi getraut. Sie saß zum ersten Mal auf einem Pferd. Reitlehrerin Andrea Zandernach unterstützte sie.
Sulzbach. 

„Es ist ein schönes Gefühl auf dem Pferd zu sitzen und seine Bewegungen zu spüren“, stellt Mailis Endemann fest. Sie sitzt zum ersten Mal in ihrem Leben auf einem Pferd und darf mit Hilfe der Reitlehrerin Andrea Zandernach auf dem Schulpferd Rudi reiten.

Mailis lernt, wie sie sitzen und die Hände halten muss. Das Pferd lenkt man mit den Zügeln und durch Drücken der Unterschenkel an den Bauch des Pferdes. Man muss beim Reiten beachten, dass man nicht so doll an den Zügeln zieht. Das tut den Pferden im Maul weh. Außerdem muss man versuchen, nicht runterzufallen. Das hat Mailis auch geschafft. Die erste Reitstunde hat sie erfolgreich absolviert.

Wer das Reiten lernen will, benötigt eine entsprechende Ausrüstung: Reithose, Reitstiefel, Handschuhe und Helm. Zuerst hat man Einzelunterricht an der Longe und danach Gruppenunterricht in sogenannten Abteilungen. In jeder Stufe kann man ein Reitabzeichen erwerben. Wer noch mehr will, hat später die Möglichkeit an Prüfungen und Turnieren teilzunehmen.

 

„Eohippus“

 

Während heute die Pferde hauptsächlich zum Reiten gebraucht werden im Freizeitsport, bei der Polizei oder als Rennpferd, wurden sie früher auch als Kriegspferde oder als Zugpferde für den Ackerbau und die Holzwirtschaft eingesetzt.

Das Pferd stammt vom Eohippus, einem Vorfahren des Wildpferdes, ab. Ein Pferd kann 60 bis 70 Kilometer pro Stunde schnell rennen. Wie ein Pferd sich fühlt, erkennt man an den Ohren. Sind die Ohren nach vorne gerichtet, ist das Pferd offen und interessiert. Liegen die Ohren am Kopf an, sollte man Abstand halten. Das Pferd könnte dann beißen oder mit den Hufen schlagen.

Mailis Endemann, Lea Keshmirian, Sarvin Darvish-Freidani, Emily Vogt, Mariella Mühl, Veronika Bogdan, Sophie Werner, Katharina Oberließen und Georg Samodurov

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