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ZING: Flucht mit dem Coruna-Pokal

Der legendäre La-Coruna-Pokal ist 1,50  Meter groß und 27  Kilogramm schwer. Jetzt steht er im Eintracht-Museum. Der legendäre La-Coruna-Pokal ist 1,50 Meter groß und 27 Kilogramm schwer. Jetzt steht er im Eintracht-Museum.
Frankfurt/Ruppertshain. 

Er ist 1,50 Meter groß und 27 Kilogramm schwer – der funkelnde La-Coruna-Pokal in der riesigen Glasvitrine im Museum der Frankfurter Eintracht. Als die Spieler der Eintracht diesen mächtigen Pokal 1972 erblicken, wollen sie ihn unbedingt gewinnen – und gewinnen das Spiel 1:0. Die Spanier sind bitter enttäuscht über die Niederlage. Daraufhin schalten sie die strahlenden Flutlichter im Stadion aus, damit die Frankfurter den Pokal nicht finden. Doch zwei Spieler finden den Pokal im tiefsten Dunkel und flüchten mit dem Prachtstück. Nun haben die Frankfurter nur noch ein Problem: Wie transportiert man den pompösen Pokal im Flugzeug? Angeschnallt in der Bordküche!

Im Eintracht-Museum im Stadion gibt es noch mehr zu sehen: zum Beispiel altertümliche Fußballschuhe aus dem Jahr 1920. Vorne haben sie starke Stahlkappen und unten genagelte Stollen, die man abschleifen musste, damit sie sich nicht in die eigene Fußsohle bohren.

Am 8. März 1899 wird der Frankfurter Fußball-Club Viktoria gegründet und legt damit den Grundstein für die Eintracht. Das erste Spiel findet am 19. März 1899 statt – der 1. Bockenheimer FC 1899 wird mit 4:1 bezwungen. Die Vereinsfarben sind Rot, Schwarz und Weiß. Als Deutschland in den Jahren 1954, 1974 und 1990 Weltmeister wird, sind Spieler der Eintracht dabei: Alfred Pfaff (1954), Bernd Hölzenbein (1974), Jürgen Grabowski (1974) und Uwe Bein (1990). Und die Eintracht wird 1959 Deutscher Meister, seit der Einführung der Bundesliga 1963 jedoch nicht mehr. Nur einmal ist man ganz knapp davor – 1992 ist man vor dem letzten Spieltag Tabellenführer. Doch dann verliert man tragisch 1:2 beim späteren Absteiger Hansa Rostock. Der damalige Trainer Dragoslav „Stepi“ Stepanovic sagte nach dem Spiel seinen legendären Spruch: „Lebbe geht weiter!“ Diese Saison wurde der zuletzt verletzte Alexander Meier Torschützenkönig. Bisher haben schon zwei andere Frankfurter Spieler die Torjägerkanone gewonnen: Jörn Andersen (1990) und Anthony Yeboah (1993, 1994).

Im Untergeschoss des Stadions gibt es den Pressekonferenzraum. Die ZING-Reporter posieren stolz vor der Sponsorenwand. Normalerweise nehmen hier nach dem Spiel die beiden Trainer Platz, um sich den kritischen Fragen der Journalisten zu stellen.

In der Spielerkabine der Eintracht gibt es zwölf Badewannen nebeneinander, die nach dem Spiel mit kaltem Wasser und Eiswürfeln gefüllt werden. Die Spieler legen sich unmittelbar danach in die kalte Wanne, um sich von den Belastungen des Fußballspiels besser erholen zu können.

Anabel Zoe Amling, Kaitlyn Jolie de Haan, Paula Lietz, Lea-Marie Reinhardt, Emily Steidl und Emily Weiß

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