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Quartiersmanagement: Das Stadtteilbüro steht weiter leer

Seit Juli steht das Quartiersmanagement-Büro in der Bolongarostraße leer. Und das wird wohl auch noch mindestens ein halbes Jahr so bleiben.
Die NH-Projektstadt soll’s wieder machen, aber vor der Vergabe des neuen Auftrags steht die europaweite Ausschreibung. Die NH-Projektstadt soll’s wieder machen, aber vor der Vergabe des neuen Auftrags steht die europaweite Ausschreibung.
Höchst. 

Die Neuvergabe des Quartiersmanagements für Höchst ist noch immer in der Ausschreibung. Mit einer Vergabe wird nicht vor der zweiten Jahreshälfte 2018 gerechnet. Wie berichtet, war der alte Vertrag mit der NH-Projektstadt Anfang Juli vorigen Jahres ausgelaufen, ohne dass die Stadt rechtzeitig an die Neuvergabe gegangen wäre. Angeblich hätten zuvor die entsprechenden Beschlüsse der Stadtverordnetenversammlung und die Haushaltsfreigabe gefehlt.

Das Quartiersmanagement-Büro in der Bolongarostraße ist solange das, was es mit vermeiden helfen wollte: ein leeres Ladenlokal. Derzeit versucht das Stadtplanungsamt, Anfragen von Bürgern zu beantworten, wenn es etwa um die Förderung zur Modernisierung von Häusern geht. Zukünftig soll mehr Geld in die Beseitigung von Laden-Leerständen und in die Aufwertung des öffentlichen Raumes fließen, also in die Umgestaltung von Straßen und Plätzen.

Dafür hat die Stadtverordnetenversammlung erneut zehn Millionen Euro zur Verfügung gestellt, für die Weiterführung des Förderprogramms Innenstadt Höchst auf weitere fünf Jahre. Das Programm läuft seit 2006 und war einst mit 20 Millionen Euro für die ersten zehn Jahre festgelegt worden. Unterstützt wurden seit 2006 nach Angaben der Stadt rund 200 Sanierungsvorhaben im Fördergebiet, das seien Maßnahmen an jedem dritten Haus. Ein Teil des Geldes wurde auch für die Sanierung des Höchster Stadtparks verwendet oder für Faltblätter und Broschüren.

(hv)

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