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Himmelfahrt- und Patronatsfest

Niederbrechen. 

Die katholische Pfarrgemeinde St. Maximin Niederbrechen lädt an Christi Himmelfahrt, Donnerstag, den 29. Mai, auch gleichzeitig zur Feier des Patronatsfestes ein. Das feierliche Hochamt um 10.30 Uhr in der Pfarrkirche, dem „Dom zum Goldenen Grund“, wird auch festlich mitgestaltet vom Kirchenchor Cäcilia Niederbrechen. Das Maximin-Patrozinium ist spätestens seit Anfang des 14. Jahrhunderts für Niederbrechen bezeugt, denn dann beginnt auch die nachweisbare Liste der Pfarrer der Gemeinde. Eine Kirche ist aber bereits seit 1023 zusammen mit einer Burg belegt. Es dürfte aber schon früher im Ort, als Gründung und Besitz des Klosters Lorsch, eine Kirche oder Kapelle gegeben haben.

Niederbrechen, an der Stelle gelegen, wo die Hohe Straße, die Via Publica, in die Talsohle vom Zusammenfluss von Ems- und Wörsbach abfällt, war schon früh eine prosperierende und wachsende Gemeinde. So konnte sich auch eine eigenständige Pfarrgemeinde zwischen den Kirchspielen Bergen, Villmar und Kirberg erfolgreich etablieren. Durch die frühe Zugehörigkeit Niederbrechens zur Reichsabtei St. Maximin in Trier dürfte auch das entsprechende Patrozinium schon früh in Niederbrechen eingeführt worden sein. Mit dem ehemaligen trierischen Bischof Maximin, der im 4. Jahrhundert gegen die Irrlehre der Arianer kämpfte, wollte man sicherlich die Verbundenheit an die Mosel stärken. Am östlichsten Vorposten des Erzbistums und Kurfürstentums Trier baute man zur Herrschaftssicherung auch die Burg, verlieh dem Ort 1363 die Stadtrechte und sicherte die kleine Stadt mit einer Stadtmauer und Türmen.

Die Feier des Patronatsfestes in Niederbrechen ist deshalb auch ein Blick in die Geschichte der Gemeinde und Europas.

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