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Viele Angebote: Schüler der IGS Kelsterbach zeigen bei Prokjektwoche ihre Talente

Von Die Schüler der IGS Kelsterbach konnten während der Projektwoche aus vielen Angeboten wählen. Ob kreativ, Talente Camp oder Bildung – für jeden war etwas dabei.
Die jungen Schuh-Designerinnen Irem (von links), Lilly und Behar zeigen ihre Kreationen – von Escada bis Deichmann. Foto: Leo F. Postl Die jungen Schuh-Designerinnen Irem (von links), Lilly und Behar zeigen ihre Kreationen – von Escada bis Deichmann.
Kelsterbach. 

In den Schulen sind die Prüfungen gelaufen, die Zeugnisnoten stehen fest – und dennoch steht eine Woche „Schule“ auf dem Lehrplan. Was soll man, zudem wenn die Ferienstimmung schon um sich gegriffen hat, in dieser Zeit mit den Schülern noch anfangen? „Daraus entstand die Projektwoche, denn auch bei kreativer Beschäftigung oder sportlicher Betätigung lernen die Schüler dennoch etwas“, betont Sabine Posniak von der Integrierten Ganztagsschule (IGS) in Kelsterbach. Somit steht die letzte Woche unter dem Motto „Projekte“.

Das Angebot anlässlich der Projektwoche war nicht nur vielfältig, sondern die Schüler konnten ihre Projekte auch frei wählen. „Das Besondere bei uns ist es auch, dass sich diese Gruppen altersübergreifend aus den Jahrgängen fünf bis neun zusammensetzen“, erklärt Posniak.

Passende Beats

Neben rein praktischen Projekten, wie in der Töpferwerkstatt oder beim Computer-Workshop, gab es auch Italienisch oder Spanisch für Anfänger. Die kreativen Damen zog es zum Projekt „Schuh-Design“ oder ins „Talente Camp“. Ganz sportliche Schüler zog es zum Freerunning, Wakeboarding oder Wasserski-Fahren. Schon etwas für die spätere mögliche Berufswahl war das Projekt „Bühnentechnik“, dieser fand, gleich ganz praxisnah, im Fritz-Treutel-Haus statt. Ganz im Trend junger Damen war auch das Projekt „Herstellung von Kosmetik“.

Im Talente Camp während der Projektwoche der IGS in Kelsterbach wurde Suhaila zum Popstar. Bild-Zoom Foto: Leo F. Postl
Im Talente Camp während der Projektwoche der IGS in Kelsterbach wurde Suhaila zum Popstar.

Im Stufensaal, dort hatte sich das Projekt „Talent Camp“ eingerichtet, ging es zu wie bei „Deutschland sucht den Superstar“. Die jungen Damen um Anke Hackemesser und Jasmin Wolf hatten sich passende Beats für ihre Tanz-Choreographie ausgesucht und probten verschiedene Varianten. Als sich alle einig waren, ging es an den Feinschliff. Da zu einer richtigen Bühnenshow auch eine Gesangsinterpretin gehört, kam Suhaila ganz groß raus. Sie präsentierte sich – und das richtig toll – mal als Jason Derulo mit „Colors“ und ein weiteres Mal als Sängerin Levante mit dem Song „Confident“. Die Stage-Girls performten mit Tanz und Percussion den Show Act.

Ganz anders die Situation im Projekt „Großplastiken aus Pappmachee“. Wie wird so etwas überhaupt gemacht? Wie geht man vor? Und welche Figuren wollen wir überhaupt herstellen? Diese Fragen standen zunächst im Vordergrund. Kunstpädagoge Jürgen Kraemer hatte den Schülern dazu die Kunstwerke der französischen Künstlerin Niki de Saint Phalle gezeigt. Diese fanden sofort Gefallen daran. „Ich wollte jedoch dass die Projektteilnehmer keine detailgetreuen Nachbildungen erstellen, sondern ihre Intentionen dazu verwirklichen“, erläutert Kraemer. So wurden auf den ersten Blick unverkennbare „Nanas“ geschaffen, aber auch etwas freier umgesetzt.

Zuerst galt es ein Gerüst aus Drahtgeflecht herzustellen, dieses dann mit entsprechenden Pappmachee-Blättern zu verkleiden. Als dann die ersten Konturen des Kunstwerks sichtbar wurden, war das Erstaunen schon mal groß. Über Nacht trockneten Papier und Kleister, dann durfte die Farbe aufgetragen werden. „Etwas problematisch war es, die Drahtgestelle, die ja noch keine Bodenplatte hatten, so zu befestigen, dass sie ganzheitlich beklebt werden konnten“, erklärte Jürgen Kraemer. Mit viel Geschick wurden alle Herausforderungen gelöst und es entstanden sowohl den „Nanas“ sehr ähnlich Kunstwerke aber auch recht kreative Neuschöpfungen. Freude gemacht hat es jedenfalls allen.

Zarte Entwürfe

Die jungen Damen aus dem Projekt „Schuh-Design“ bedauerten, dass sie ihre geschaffenen Kreationen nicht zeigen können. Zu zart, dafür aber überaus kreativ, waren die Entwürfe, die sowohl in das Portfolio von Escada oder einem anderen Luxuslabel hätten passen können. „Ich habe einen Schuh für Deichmann entworfen“, scherzte eine Schülerin und war mit ihrem Ergebnis sehr zufrieden. Bei der Abschlusspräsentation werden sicherlich viele staunen, welche Talente sich unter den Schülern der IGS befinden.

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