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Sportgelände in der Maybachstraße: Neue mobile Feuerwache: Künftig schneller im Einsatz

Von 20 Einsatzkräfte der Sprendlinger Feuerwehr sollen künftig im Notfall von der mobilen Feuerwache in der Maybachstraße ausschwärmen. Das sorgt für kürzere Wege und damit auch für einen Zeitgewinn. Der neue Standort hat 90 000 Euro gekostet.
Die Einsatzabteilung der Sprendlinger Floriansjünger feierte die neue Feuerwache Nord in der Maybachstraße mit vielen Gästen. Die Einsatzabteilung der Sprendlinger Floriansjünger feierte die neue Feuerwache Nord in der Maybachstraße mit vielen Gästen.
Dreieich. 

Wenn es brennt, muss es schnell gehen – und es kann in Sprendlingen künftig deutlich schneller gehen. „Dass wir die vorgegebene Hilfsfrist von zehn Minuten in der Vergangenheit so manches Mal nicht einhalten konnten, das wurmt uns selbst am meisten“, erklärte Stefan Retzlaff, Wehrführer der Sprendlinger Feuerwehr am Donnerstagnachmittag. Das soll in Zukunft deutlich besser werden, denn rund 20 Einsatzkräfte können ihre Fahrt künftig von der neuen, mobilen Feuerwache in der Maybachstraße aus starten. Damit sind vor allem die ehrenamtlichen Lebensretter klar im Vorteil, die im Sprendlinger Norden wohnen und jetzt nicht mehr bis ganz in den Süden in die Hainer Chaussee zur Hauptfeuerwache fahren müssen.

Verkehrsgünstig gelegen

Nun weihten die Feuerwehrleute die schmucke Zelthalle auf dem Sportplatzgelände gemeinsam mit Bürgermeister Dieter Zimmer, Erstem Stadtrat Martin Burlon, Stadtverordnetenvorsteherin Bettina Schmitt und etlichen Gästen offiziell ein. „Es war ein langer Weg bis hier hin“, erinnerte Martin Burlon an die Diskussionen und vor allem die Suche nach einem geeigneten Standort in den vergangenen drei Jahren. Dabei war es tatsächlich ein sehr dringliches Anliegen. Denn aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens in Sprendlingen war der Anfahrtsweg der Feuerwehrleute zu zeitaufwendig.

Container dienen als Umkleiden für die 20 Einsatzkräfte. Bild-Zoom
Container dienen als Umkleiden für die 20 Einsatzkräfte.

Um schneller reagieren zu können, haben in den vergangenen Monaten häufiger die Florianjünger aus Langen und Neu-Isenburg ausgeholfen – weil sie sogar schneller am Einsatzort sein konnten als ihre Kollegen aus Sprendlingen. Letztlich war es die Feuerwehr selbst, die den Hinweis gegeben hat, dass der Platz auf dem Sportgelände Maybachstraße eine gute Option sein könnte. „Der Standort der neuen Wache Nord liegt verkehrsgünstig und auf städtischem Grundstück – das ist ein großer Vorteil. Dass wir das Zelt mit seinem Innenleben so schnell aufbauen konnten, haben wir vor allem den ehrenamtlichen Kräften der Einsatzabteilung zu verdanken, die sich sehr eingebracht haben“, bedankte sich der Erste Stadtrat bei der Feuerwehr Sprendlingen.

Mit zwei Fahrzeugen

Vor dem Aufbau des Zelts wurden die Container auf dem Sportplatzgelände versetzt, eine neue Elektroversorgung wurde geschaffen. Zudem musste die Zaun- und Toranlage umgebaut werden. Die Leichtbauhalle wurde in Limburg gekauft und im Inneren ein Umkleidecontainer sowie ein extra Toilettencontainer aufgestellt. Zwei Einsatzfahrzeuge werden in der Maybachstraße stationiert. „Wir sind noch nicht ganz fertig, es fehlen noch einige Details, aber so können wir schon einmal arbeiten“, kündigte Stadtbrandinspektor Andreas Baumbusch an.

Um die 20 Kräfte, die künftig von der neuen Wache Nord aus starten, in der Hainer Chaussee zu ersetzten, hat die Feuerwehr Sprendlingen bei den Dreieichenhainer Kollegen um Hilfe gebeten. Das bedeutet, dass auch Hayner Einsatzkräfte im Alarmierungsfall von der Hauptfeuerwache im Nachbarstadtteil mit zu den Einsätzen ausrücken werden. Die Stadt Dreieich hat rund 90 000 Euro in diese nachhaltige Verbesserung der Feuerwehr investiert. Langfristig müsse natürlich über die Zukunft der Sprendlinger Feuerwehr mit einem zweiten festen Standort diskutiert werden, waren sich die Blauröcke einig.

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