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Wahl: Landtagskandidatin Ines Claus macht beim Stammtisch der CDU für die Wahlen mobil

Die nahende Landtagswahl am 28. Oktober dominierte den jüngsten Stammtisch der CDU in Mörfelden-Walldorf. Landtagskandidatin Ines Claus stand im Fokus des Abends.
Kurz vor der Landtagswahl am 28. Oktober stand die Landtagskandidatin Ines Claus – hier im Gespräch mit René Rink (von links), Karsten Groß und Axel Wintermeyer – im Mittelpunkt des Stammtischs der CDU Mörfelden-Walldorf. Kurz vor der Landtagswahl am 28. Oktober stand die Landtagskandidatin Ines Claus – hier im Gespräch mit René Rink (von links), Karsten Groß und Axel Wintermeyer – im Mittelpunkt des Stammtischs der CDU Mörfelden-Walldorf.
Mörfelden-Walldorf. 

Am 28. Oktober dürfen die Hessen abstimmen, wer sie in den nächsten fünf Jahren regieren soll. Die Landtagswahl war daher am Mittwochabend das dominierende Thema des Stammtischs der CDU Mörfelden-Walldorf. Jeden zweiten Mittwoch im Monat sind interessierte Bürger von 19 Uhr an eingeladen, politische Themen mit den Christdemokraten zu diskutieren. Hierbei wird zwischen dem Bistro „Zur Platane“ in Walldorf und dem Wirtshaus „Zum Sattler“ in Mörfelden abgewechselt.

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Der jüngste Stammtisch im Bistro „Zur Platane“ wurde vom Stadtverbandsvorsitzenden René Rink eröffnet, der aber schnell der Hauptperson des Abends das Wort erteilte – der CDU-Landtagskandidatin Ines Claus. Sie kandidiert im Wahlkreis 48 für die Union um das Direktmandat. „Nicht vergessen, es geht um Hessen“, betonte Claus. Die Bürger stimmten am 28. Oktober über die Zukunft ihres Bundeslandes ab, nicht über die Große Koalition in Berlin. Der häufige Streit in der Bundesregierung und auch zwischen CDU und CSU sowie die politische Lage in Bayern machten es den Christdemokraten in Hessen derzeit im Wahlkampf zwar nicht leicht. Aber deshalb müsse umso mehr die Regierungsbilanz der hessischen CDU bis zum Wahltag hervorgehoben werden.

Die Kandidatin führte vor rund 20 Gästen aus, dass die CDU-geführten Landesregierungen der vergangenen 19 Jahre „erfolgreiche Arbeit“ geleistet hätten. Das gelte auch für die jetzige schwarz-grüne Regierung in Hessen, die ursprünglich zwar keine angestrebte Regierungskoalition gewesen sei, aber dennoch gut zusammengearbeitet habe.

An der Spitze bleiben

„Hessen muss an der Spitze bleiben“, so Claus. Die Wirtschaft brumme, es gebe in Hessen so viele Erwerbstätige wie noch nie. Die Regierung habe zudem eine Menge in den Ausbau der Infrastruktur sowie in die Schulen und Hochschulen investiert. Die Zahl der Lehrer sei auf einem Rekordniveau angelangt, das Ganztagsschulangebot deutlich ausgebaut worden. Auch bei den Hochschulen sei viel getan worden. Ein Beispiel sei das „LOEWE-Programm“, von dem die wissenschaftliche Forschung profitiere. Die Volljuristin, die derzeit als Leiterin im Sektor Europa/Internationale Beziehungen im hessischen Landtag arbeitet, ging auch auf die Innere Sicherheit ein: „Hessen hat so viele Polizisten wie noch nie.“ Daher habe auch die Aufklärungsquote von Straftaten ein Rekordniveau erreicht. Die Kriminalität sei deutlich gesunken.

Ausführlich ging Ines Claus, die dreifache Mutter ist, auch auf die Themen Bildung und Kinderbetreuung ein. Sie bekannte sich zu einem gegliederten Schulsystem, denn die Eltern müssten wählen können, auf welchen Schultyp sie ihr Kind gehen lassen wollen. „Wir stehen für Wahlfreiheit“, sagte Claus. Diese müsse auch bei der Ganztagsschule gelten. Das Angebot müsse weiter ausgebaut werden, aber es solle keine verpflichtende Ganztagsschule geben. Claus grenzte sich besonders beim Thema Schule klar vom SPD-Wahlprogramm ab: „Es gibt wichtige Unterschiede zwischen den Parteien.“

Erfolge bei Betreuung

Bei der Kinderbetreuung seien große Erfolge der Landesregierung, dass viel in die Qualitätsverbesserung investiert und die Beiträge in den Kindergärten für sechs Stunden pro Tag freigestellt worden seien. Die Beitragsfreiheit solle schrittweise ausgeweitet werden, auch auf die Kinderkrippen.

Karsten Groß, Bürgermeisterkandidat der CDU, hielt sich mit Wortbeiträgen mit Blick auf die Landtagswahl zugunsten von Ines Claus zurück. Er ging nur kurz auf kommunalpolitische Themen ein, bevor er wieder zur Landtagswahl überleitete. Er lobte die Landesregierung für ihre Finanzpolitik, von der viele Kommunen, gerade auch Mörfelden-Walldorf, profitiert hätten. Hier nannte er Investitionskredite, gestiegene Schlüsselzuweisungen, den Schutzschirm und die Hessenkasse. Gegen Ende stieß mit Staatsminister Axel Wintermeyer, dem Chef der hessischen Staatskanzlei, noch ein Überraschungsgast hinzu. In seinem Grußwort lobte er Claus als „klasse Kandidatin“, die „tatkräftig“ sei: „Sie setzt um, was sie sich vornimmt.“

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