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Nachwuchsfußballer: Grüne SGO führt grüne Gladbacher aufs grüne Feld

Von Für die E2-Jugend der SG Ober-Erlenbach ist ein Traum wahr geworden: Als Einlaufkinder haben sie die Bundesligaprofis von Eintracht Frankfurt und Borussia Mönchengladbach hautnah erlebt und standen für einen Augenblick im Mittelpunkt des Geschehens.
Das Los hat den Einlaufkindern der E2-Jugend der SG Ober-Erlenbach in der Frankfurter Commerzbank-Arena das Team von Borussia Mönchengladbach beschert. Foto: (Heiko Rhode) Das Los hat den Einlaufkindern der E2-Jugend der SG Ober-Erlenbach in der Frankfurter Commerzbank-Arena das Team von Borussia Mönchengladbach beschert.
Ober-Erlenbach. 

„Cool war’s, richtig, richtig cool!“, sind sich alle einig. Den vergangenen Freitagabend werden die Nachwuchskicker der SG Ober-Erlenbach wohl nie vergessen, denn die E2-Jugend stand (kurz) auf dem „Heiligen Rasen“ der Commerzbank-Arena. Kapitänin Pia und zehn Jungs führten nämlich die Profis als Einlaufkinder aufs Feld. Wie nachhaltig dieses Erlebnis ist, weiß ihr Betreuer Marcel Pasczun, denn der heute 20-Jährige lief selbst im Alter von sieben Jahren beim Confed-Cup 2005 an der Hand von Bastian Schweinsteiger in die Commerzbank-Arena ein. „Unvergesslich! Das Glücksgefühl ist mir heute noch präsent“, erzählt der Student.

Zusammen mit seinem Trainerkollegen, dem ebenfalls 20-jährigen Ben Seitz hat er die elf Einlaufkinder in die Katakomben des Stadions begleitet. Per Münzwurf wurde dort entschieden, mit welcher Mannschaft sie auflaufen. Dass das Los auf Gladbach fiel, tat der Stimmung keinen Abbruch. Welche elf Spieler aus dem 15-köpfigen Kader an der Hand der Profis einlaufen würden, war bereits im Vorfeld geregelt worden: Fünf Kinder benannten die Trainer anhand ihres „Training-Weltmeister“-Wettbewerbs (für rege Beteiligung und soziales Verhalten bekommen die Spieler Punkte), die übrigen sechs Plätze hatte man ausgelost. „Diejenigen, die nicht mit einlaufen können, haben das aber sehr, sehr sportlich akzeptiert“, lobt Paszun. Und waren trotzdem live dabei, denn von der Eintracht gab es zusätzlich 37 Karten zu einem verbilligten Preis, so dass mit Geschwistern und Eltern insgesamt 50 Leute vom Wingert aus mit dem eigens gecharterten Bus in Richtung Frankfurt gestartet waren.

„Trikots in die Hosen“

Zur Stärkung gab’s am Parkplatz Gleisdreieck noch ein Würstchen, dann wurden die Neunjährigen von einem Betreuer in Empfang genommen und zum Umziehen in eine Kabine gebracht. „Trikots in die Hosen!“, lautete eine Vorgabe, außerdem waren Hallenschuhe Pflicht – um den Rasen zu schonen. Während sich die Profis aufwärmten, schnupperten die Kleinen schon mal Stadionluft, saßen auf der gepolsterten Trainerbank Probe und kamen dem Eintracht Maskottchen „Attila“ ganz nah.

Und dann wurde es ernst für die ganz in SGO-grün auflaufenden Kids: Zuvorderst Kapitänin Pia, dann der Torwart, die übrigen nach ihren Rückennummern aufgestellt, warteten sie aufgeregt auf die Stars. Natürlich sind Profis unmittelbar vor dem Anpfiff hochkonzentriert und nicht sehr gesprächig, doch immerhin hat Gladbachs Tormann Yann Sommer „Dann gehören wir wohl zusammen“, zum SGO-Torwart Julian gesagt, bevor es mit großen Schritten raus in die Arena ging. Unter den Blicken von 47500 Zuschauern stellten sich die Kids an der Mittellinie auf. Kurzes Winken in alle Richtungen und zurück ging’s in die Katakomben des Stadions.

Anschließend wurde das Spiel auf der Tribüne begeistert verfolgt hatte. „Ein richtiger Team-Event“, freute sich Spielermutter Dr. Anne Gissel, die die Idee für die Bewerbung hatte. Dass die Eintracht das Spiel mit 2:0 für sich entscheiden konnte, machte den ohnehin schon besonderen Abend perfekt.

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