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Die Kraft der Mittagssonne nutzen: Wo man in Wehrheim auch tagsüber auswärts essen

Der Sommer ist vorbei, die Abende werden kühler. Mittags geben es die Temperaturen aber immer noch her, draußen zu speisen. Doch wo kann man es sich in Wehrheim gemütlich machen? Unsere Mitarbeiterin Corinna Willführ hat sich umgesehen und vier ganz unterschiedliche Angebote gefunden.
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Wehrheim. 

Donnerstags ist Markt in der Mitte – da sind unter anderem die Fleischkäsebrötchen heiß begehrt und werden auch schon mal im Stehen verspeist. Wer sonst im Ortskern draußen sitzen und essen will, muss meist bis 17 Uhr warten – viele Gastronomen öffnen dann erst ihre Tür. Im September werden die Abende jedoch kühler. Wo lässt sich also die Mittagspause oder der frühe Nachmittag unter der Woche auswärts verbringen? Gar nicht so einfach – und doch ist in Wehrheim im wahrsten Sinne des Wortes für jeden Geschmack etwas dabei.

Jüngstes Mitglied im Club ist das „Middle“: Mutter, Tochter, Tante – drei Frauen aus Bad Homburg haben sich in Wehrheim den langgehegten Wunsch nach einem eigenen Café erfüllt. Seit 1. April betreiben Silvia Fievet als „Chefin“, Jadranka Kevo im Service und Rosi Porsche, eine leidenschaftliche Tortenbäckerin, das Café/Bistro „Middle“ in der Bahnhofstraße 11, einen echten Familienbetrieb. „Middle“, der Name war naheliegend, grenzt das Lokal mit seinen acht Plätzen auf einem kleinen Vorbau im ersten Stock und den rund 40 Plätzen im Innern (mit abgeteiltem Raucherbereich) doch direkt an die Wehrheimer Mitte an. Direkt in der Mitte ist seit fünf Jahren das „Café Klatsch“ Anziehungspunkt für Gäste mit Appetit. Und, ebenfalls auf der Bahnhofstraße, bietet das „Apfeldorf Grillaurant“, ein Imbiss mit hohem Anspruch.

An der frischen Luft

„Fernab“ der Mitte liegt das Lokal „Zum Bizzenbachtal“, das für seine üppigen Portionen bekannt. ist Im nunmehr 14. Jahr bestimmt Inhaber und Koch Karsten Anschütz, was auf den Tisch kommt. Eine Lieblingsrangfolge der Gerichte bei ihren Gästen mag Renate Stübing, die, wie sie sagt, „im Service hilft“, nicht ausmachen: „Es bestellt eben jeder nach seinem Geschmack.“ Gerne auch die jahreszeitlich wechselnden Angebote wie den Fitness-Salat mit Spargel oder die Melonenschiffchen mit Schinken. Auf der rund 120 Plätze umfassenden Terrasse gibt es derzeit Federweißer und Pflaumenkuchen.

Wo der Banker den Handwerker trifft

Direkt neben dem „Löwenherz“, dass von 17 Uhr an gehobene Gastronomie bietet, gibt’s schon von 10 bis 16 Uhr etwas gegen den schnellen Hunger: Das Grillaurant bietet einen täglich wechselnden, frisch zubereiteten Mittagstisch vom hausgemachten Chili con Carne bis zur Bauernpfanne oder auch einen großen Marktsalat mit Thunfisch und Ei – von Bankern wie Handwerkern gern als Mittagstisch genossen. Neben den Klassikern eines Imbisses wie Brat- oder Currywurst mit Pommes. Apropos: Currywurst. Die Currysauce (fruchtig-pikant) wird nach Hausrezept zubereitet. Auf der Basis einer Tomaten-Sugo, wie Inhaber Torben Emmerich sagt, mit Gewürzen, die ihr das besondere Aroma verleihen – nach stundenlangem Köcheln. Klar, dass Emmerich die Mixtur nicht preisgibt. Was es mit dem Wunderburger auf sich hat, erzählt der Restaurantbesitzer aber schon: „Der Name lehnt sich an den legendären Imbiss „Wunder“ in Bad Homburg an, „in dem ich als Kind gerne gegessen habe“. Ein Burger, zwischen dessen Buns (täglich frische Brötchen) neben Rindfleisch (100 Prozent aus dem Taunus) noch Krautsalat, in Butter geschmelzte Zwiebeln und einige weitere Zutaten kommen. Alle Gerichte können an den Biergarnituren vor dem Imbiss oder im Biergarten verzehrt werden, sind beim „Grillaurant“ aber auch zum Mitnehmen. „Grillaurant?“ „Das heißt „Grill am Restaurant.“

Täglich wechselnde hausgemachte Torten

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Was das „Middle“ auszeichnet: das täglich wechselnde Kuchen-, eher schon Tortenangebot. Denn es gilt wie bei den deftigen Gerichten: Die Zutaten ändern sich, werden stets frisch zubereitet – und kommen aus der „direkten Umgebung“. Was wörtlich zu nehmen ist: „Wir haben uns bei der Metzgerei Haas, bei Obst+Gemüse Dieter und im Wehrheimer Käsehaus vorgestellt und gesagt, dass wir für unser Café und Bistro gerne die Produkte bei ihnen kaufen würden“, sagt Silvia Fievet.  Ein Konzept, das die 35-jährige Silvia Fievet auf jeden Fall beibehalten will. Der Zuspruch, den das „Middle“ bekommt, bestärkt sie darin. Den „Langen Abend“, eine Platte mit Wurst, Käse, frischem Obst und frischem Baguette, kann man schon am Nachmittag genießen. „Der Favorit bei den Gästen“, sagt Fievet, „ist derzeit der Flammkuchen.“ Übrigens: . Im „Middle“ gibt es 14-tägig eine neue Karte.

Zum Brunch mit Freunden und Familie

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Das Büfett ist angerichtet. Mit frischem Obstsalat, Waffeln und Kuchen für Leckermäulchen. Mit Frikadellen, Rühreiern, Leberkäse, mit Kartoffel- und Nudelauflauf für alle, die es auch am Vormittag schon gerne deftig mögen. Dazu die Klassiker Marmelade, Honig, und Quark für ein Frühstück. Es ist Sonntag im „Café Klatsch“ – und damit großer Brunch-Tag. An dem hat das Team alle Hände voll zu tun hat, um den Büfett-Gästen die Getränke zu servieren oder Sonderwünsche zu erfüllen. Bereits um 6 Uhr beginnen die Vorbereitungen, wie Ricarda Hartmann sagt. Die 22-Jährige ist stellvertretende Restaurantleiterin des Lokals. Rund 65 Plätze bietet es im Innern, noch einmal circa 40 draußen. Von 10 bis 12 Uhr und von 12 bis 14 Uhr ist Brunchzeit. „Wegen der großen Nachfrage für Reservierungen haben wir die Zeit so eingeteilt“, sagt Hartmann. Ob der Unbillen, die das Wetter so bieten kann, können verbindlich für den Brunch nur Tische im Innenraum bestellt werden. Draußen gegessen werden kann trotzdem. Zu den beliebtesten Durstlöschern im Sommer gehört übrigens die Johannisbeer-Maracuja-Schorle.

Nicht nur für Sportler

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Karlheinz Schmidt und Peter Czwak haben jede Woche einen festen Termin. Immer mittwochs brechen der Bad Homburger und der Friedrichsdorfer zu einer Radtour auf. Ihr Ziel bestimmen sie immer neu. Einen festen Ort zur Einkehr haben sie aber stets: die Gaststätte „Zum Bizzenbachtal“ am Ludwig-Bender-Bad. „Hier bekommen wir um 11 Uhr schon alles, was auf der Speisekarte steht“, sagt Karlheinz Schmidt. Diesmal haben sich die Freunde für Kaffee und Marmorkuchen entschieden. Sonst – und das ist das Lieblingsgericht der beiden – darf es gerne das Schweinenackensteak sein. „Da darf man vorher aber nicht gefrühstückt haben“, lacht Peter Czwak.
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