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Besser Informieren: Weilrod hat eine neue digitale Visitenkarte

Von Die Homepage der Gemeinde Weilrod hatte eine Generalüberholung dringend nötig – jetzt liegt das Ergebnis vor. Herausgekommen ist nicht nur eine ansprechende Visitenkarte, sondern ein Info-Portal, das sowohl den Bürgern als auch der Gemeindekasse einen Mehrwert bringen dürfte.
Geschafft: Bürgermeister Götz Esser (FWG) betrachtet in seinem Büro die neue Homepage der Gemeinde Weilrod. Geschafft: Bürgermeister Götz Esser (FWG) betrachtet in seinem Büro die neue Homepage der Gemeinde Weilrod.
Weilrod. 

Nicht alle Weihnachtsgeschenke sind 2017 pünktlich ausgeliefert worden und haben die Bescherung mancherorts dementsprechend verlängert. Auch die Weilroder durften sich dafür zum Jahreswechsel über ein Präsent freuen, das ihnen ihr neuer Bürgermeister Götz Esser (FWG) versprochen hat: Die Homepage der Gemeinde hat eine umfassende Frischekur bekommen.

Seit fast genau 20 Jahren ist Weilrod unter www.weilrod.de im weltweiten Netz vertreten – und bis gestern wirkte der Auftritt auch wie eine Reminiszenz an den Beginn des Internetzeitalters. Enge Schrift, eine angestaubte, altbacken wirkende Menüführung und ein Veranstaltungskalender, für den eigentlich eine Glücksspiellizenz nötig gewesen wäre, weil die Einträge häufig nicht den tatsächlichen Planungen entsprachen oder Uhrzeiten beziehungsweise Veranstaltungsorte fehlten. . .

DGH online reservieren

All das soll nun endgültig der Vergangenheit angehören. Über die aufgeräumte Startseite, auf der kurze, wechselnde Sequenzen Drohnenanflüge auf die 13 Ortsteile zeigen, führt das Menü zu den verschiedenen Unterpunkten.

Der Veranstaltungskalender ist jetzt übersichtlicher, die verschiedenen Kategorien farblich voneinander zu unterscheiden. Und der jeweiliger Veranstaltungsort auch über eine Kartenansicht leichter zu lokalisieren. Geplante Veranstaltungen lassen sich außerdem einfach kommentieren und können über die gängigen sozialen Netzwerke geteilt werden, so dass Vereine ihre Aktivitäten leicht über ihren Facebook-Auftritt zur Homepage verlinken können. Damit der Veranstaltungskalender funktioniert, ist die Gemeinde jedoch auf Informationen über Aktivitäten angewiesen.

Doch es gibt noch einen weiteren Service, der für Bürger und Externe interessant sein könnte – und der Gemeindekasse gut tun soll. Unter dem Menüpunkt „Dorfgemeinschaftshäuser“ sind zu den bisherigen Infos über Kapazitäten und Erreichbarkeit drei weitere Funktionen hinzugekommen: Eine Kartenansicht mit dem genauen Standort, eine Kalenderfunktion, in der genau zu sehen ist, wann die Räumlichkeiten schon gebucht sind – und ein Button, über den bald direkt eine Reservierungsanfrage gestellt werden kann. Zusammen mit einer Galerie, in der Impressionen der einzelnen DGHs gezeigt werden sollen, sollen Feierwillige und Anbieter von Kursen für die kommunalen Gebäude gewonnen werden. Für Esser ist dies auch ein Mosaikstein in seinem Plan, die Potenziale in der Gemeinde zu heben, besser zu vermarkten und dadurch auch Einnahmen zu generieren. „Die Homepage ist nun einmal die erste Visitenkarte einer Gemeinde“, betont der Rathauschef. „Wer sich als Besucher oder Investor über einen Ort informiert, geht unweigerlich auf die Internetseite.“

Besonders: Die Seite wird weiterhin ehrenamtlich betrieben. Sabine und Ralf Preusser, die bereits die alte Version unter ihren Fittichen hatten, haben in den vergangenen Monaten viel Zeit und Energie in das Projekt gesteckt. Im Unterschied zu früher bestand Esser jedoch darauf, dass die Preussers zumindest ein Budget für die Auslagen bekommen – etwa für Programme, die zur Homepagegestaltung gebraucht werden.

Mobiles Laden frisst Daten

Noch gibt es weiße Flecken auf der neuen Seite, diese sollen sukzessive beseitigt werden. Übergangsweise steht daher auch die alte Homepage zur Verfügung.

Einen Nachteil gibt’s derzeit noch für jene, die www.weilrod.de auf Smartphones und Tablets aufrufen. Zwar ist die neue Homepage dort wesentlich besser lesbar als die alte, doch die animierte Startseite verbraucht beim ersten Laden sehr viel Datenvolumen, so dass Nutzer ohne Flatrate sie am besten über WLAN – etwa über einen der kostenlosen Freifunk-Hotspots – laden oder den Datenverbrauch genau im Blick haben sollten.

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