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Wichtelland kommt zu gut an: Wehrheimer Verein wünscht sich mehr Unterstützer

Von Der Zeltplatz am Jungholz ist gefragt, ebenso der Waldkindergarten. Für den Verein Wichtelland läuft es derzeit also richtig gut. So gut, dass er nun an anderer Stelle etwas Hilfe braucht.
Zum 20-Jährigen Bestehen des Waldkindergartens hatten die Mitglieder einen Kuchen gebacken, über den sich der Vorstand und die drei Erzieherinnen freuten: Alexandra Hallert, Simone Etzel, Birgit Raduschewski, Andrea Pfäfflin, Magdalena Vollmer, Daniela Wagner, Paul Bank und Karl-Matthias Groß (von links). Foto: Tatjana Seibt Zum 20-Jährigen Bestehen des Waldkindergartens hatten die Mitglieder einen Kuchen gebacken, über den sich der Vorstand und die drei Erzieherinnen freuten: Alexandra Hallert, Simone Etzel, Birgit Raduschewski, Andrea Pfäfflin, Magdalena Vollmer, Daniela Wagner, Paul Bank und Karl-Matthias Groß (von links).
Wehrheim. 

Genau 20 Jahre lang ist Karl-Matthias Groß Vorsitzender des Vereins Wichtelland für Naturpädagogik. Positiv für den Verein: Der Förster wird auch in den kommenden zwei Jahren das Amt ausfüllen. Und da er nicht vor hat, binnen der nächsten Jahre in Rente zu gehen, könnte er auch noch in weiterer Zukunft dem Verein als Vorsitzender treu bleiben. „Ans Aufhören denke ich noch lange nicht.“

Wie wichtig die Arbeit des Vereins, vor allem aber die Trägerschaft des Kindergartens für den Nachwuchs ist, das machte Groß an einem Beispiel fest. „Bei der Laurentiuskerb sollten Grundschüler spontan zwei Bäume benennen. Schön wäre das anhand der Samen gewesen. Doch das konnten sie nicht. Also haben wir nach zwei Bäumen ganz allgemein gefragt, Obstbäume wären auch in Ordnung gewesen. Doch keiner hat etwas gesagt“, schilderte Groß.

Das wiederum lasse ihn vermuten, dass das Thema Natur im Gegensatz zum Computer keine besondere Priorität genieße. Doch Wald oder zumindest Natur seien auch später noch ein Grundbedürfnis. Gerade bei den ehemaligen Kindergartenkindern, die sich später als Waldstrolche wieder im Wald einfinden, stehe das freie Spielen in der Natur im Vordergrund. Gerne würde der Vorstand die Treffen der Waldstrolche regelmäßiger anbieten. Doch weder Karl-Matthias Groß noch Andrea Pfäfflin, Erzieherin im Waldkindergarten, haben genug zeitliche Kapazitäten dafür. Deshalb sucht der Verein nun einen Betreuer, der Lust hat, dieses Amt zu übernehmen. „Man braucht eigentlich keine Vorkenntnisse“, schilderte Groß. Ein grundsätzliches Interesse wäre gut und der Wunsch, sich auf die Kinder einzulassen. „Der Rest kommt von selbst.“

Zeltplatz fast ausgebucht

Großes Interesse von Vereinen und Institutionen gibt es auch am Zeltplatz. So viel, dass der Platz in diesem Jahr schon nahezu ausgebucht ist. Grund genug, dass auf lange Sicht noch etwas Hilfe bei der Verwaltung und Platzabnahme gebraucht wird. Bislang betreut Andrea Pfäfflin den Platz, gesucht werde aber eine Vertretung, wenn sie nicht da ist.

Dass auch der Waldkindergarten gefragt ist, zeigt eine lange Warteliste. „Die ist so groß, dass wir in diesem Jahr keinen Tag der offenen Tür anbieten werden, um keine falschen Erwartungen zu wecken“, sagte Pfäfflin. Das war in der Vergangenheit nicht immer so, doch zunehmend habe sich der Waldkindergarten etabliert. Die Plätze seien gefragt, zumal auch in diesem Kindergarten eine Nachmittagsbetreuung angeboten wird. Finanziell stehe der Verein auf gesunden Füßen.

Um die immer komplexeren Anforderungen mit Blick auf die Lohn- und Steuerzahlungen bewältigen zu können, hatte sich der Verein vor ein paar Jahren entschieden, diesen Teil der Aufgaben in professionelle Hände zu geben. Das wiederum habe sich bewährt, denn so habe es bislang keine Schwierigkeiten bei Abrechnungen oder anderen Dingen gegeben. Folglich war die Wahl des Vorstands auch ein kurzer Punkt auf der Tagesordnung. Groß bleibt als Vorsitzender, Simone Etzel als zweite, Alexandra Hallert als dritte Vorsitzende und Paul Bank als Schriftführer. Zu den Langjährigen im Vorstand zählt auch Simone Etzel. Zehn Jahre ist sie nun zweite Vorsitzende und kündigte an, dass dies auch ihre letzte Amtszeit ist. Das Amt von Schatzmeisterin Magdalena Vollmer ist erst im kommenden Jahr zu wählen.

Die Irrlichternacht gehört zu den großen Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit dem Forst und dem Verein Kulturgeister. Sie ist für den 27. Oktober am Parkplatz Eschbacher Klippen geplant. Zuvor werden sich die Kindergartenkinder an dem Festumzug zur 850-Jahr-Feier beteiligen und als Wichtel in Pfaffenwiesbach präsent sein.

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