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Nach 15 Jahren: Volker Nüßlein hört als Ortsgerichtsvorsteher auf

Von Viele Jahre lang war Volker Nüßlein das Gesicht des Ortsgerichts. Nun ist seine Amtszeit zu Ende gegangen und damit wird es Zeit für Neuwahlen.
Volker Nüßlein (69) ist der sympathische Ortsgerichtsvorsteher, dem „nichts Menschliches fremd ist“. Foto: (tas) Volker Nüßlein (69) ist der sympathische Ortsgerichtsvorsteher, dem „nichts Menschliches fremd ist“.
Usingen. 

Den meisten Menschen bleibt der Gang zum Ortsgericht erspart. Erst wenn Unterschriften beglaubigt oder aber ein Hausverkauf ansteht, suchen sie die kleine Behördenstelle in der Stadt auf. In Usingen ist sie im Rathaus angesiedelt und hat ihren Eingang direkt am
Rathauscafé.

Einen Eingang, den Volker Nüßlein viele Jahre nutzte und in einem kleinen Büro unzählige Menschen empfing, um sich um ihre Angelegenheiten zu kümmern. Trotz festgelegter Sprechzeiten war der Usinger aber auch darüber hinaus immer für die Bürger da und fand Mittel und Wege, ihnen zu helfen. 22 Jahre lang gehörte er zum Ortsgericht, 15 Jahre davon war er Ortsgerichtsvorsteher und damit das erste Gesicht für all jene, die zum Ortsgericht kamen. Im vergangenen Jahr ist seine Amtszeit nun endgültig abgelaufen, ebenso die von Franz-Peter Köster, der sich auch darüber hinaus in Usingen viele Jahre im Gesangverein, dem Ortsbeirat und als Stadtverordneter engagierte.

Nüßlein und Köster standen nun für eine weitere Amtszeit von fünf Jahren nicht mehr zur Verfügung und auch die Amtszeit von Walter Walle ist abgelaufen. Zeit also, dem Amtsgericht in Bad Homburg neue Bewerber zu empfehlen. Neue Bewerber haben sich bereits gefunden, die der Hauptausschuss auch einstimmig der Stadtverordnetenversammlung empfiehlt. Allerdings soll es dafür einige Änderungen geben.

Denn das hohe zeitliche Engagement, trotz der wenigen Stunden Sprechzeit von Nüßlein, ist auch der Verwaltung nicht entgangen. Die Arbeit des Ortsgerichtsvorstehers soll sich in Zukunft also auf mehr Schultern verteilen und dabei in den Bereichen wo es möglich ist, Unterstützung von der Verwaltung erfahren. Dazu gehört zum Beispiel die Umstellung auf EDV überall dort, wo es möglich ist, denn bislang füllte das Ortsgericht in der Tat alles noch handschriftlich aus.

Die neuen Schultern sind allerdings teilweise gar nicht so neu. So stellte sich Walter Walle erneut als Schöffe zur Wahl und erhielt vom Hauptausschuss auch die Empfehlung für die Stadtverordnetenversammlung. Rainer Born ist derzeit bereits vom Amtsgericht als Schöffe eingesetzt und hat noch weitere zwei Jahre in diesem Amt. Der Vorschlag der Stadt Usingen: Rainer Born soll der neue Ortsgerichtsvorsteher werden. Der „alte Hase“ in dem Geschäft soll nun auch einen jungen Hüpfer an die Seite gestellt bekommen. Denn Friedel Wörner hat sich ebenfalls um die Stelle als Ortsgerichtsschöffe beworben. Künftig, so der Vorschlag der Stadt, soll er Rainer Born vertreten. Dass Wörner Stellvertreter werden soll, begründet die Verwaltung mit seiner langjährigen Verwaltungserfahrung. Zum Kreis des Ortsgerichts gehört auch weiterhin Ulrich Neubert, dessen Amtszeit ebenfalls erst in zwei Jahren endet. Am 19. Februar sollen die Kandidaten dann von der Stadtverordnetenversammlung an das Amtsgericht empfohlen werden.

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