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Anspacher Theatergruppe hat „Mensch ärgere dich nicht“einstudiert: Schlachtplan gegen fiesen Pfleger Max

Von Rebellion ist angesagt. Wer will sich auch schon so schlecht behandeln lassen, wie es bei Pfleger Max tagtäglich im Seniorenheim üblich ist? Zum Glück ist alles nur Theater. Das ist aber so witzig, dass man einfach dabei sein muss, wenn sich beim „Ersten Anspacher Kult(ur) Theater“ der Vorhang öffnet.
Die schrulligen Senioren planen einen Mord. Oder wie könnten sie den verhassten Pfleger sonst beseitigen? Die schrulligen Senioren planen einen Mord. Oder wie könnten sie den verhassten Pfleger sonst beseitigen?
Neu-Anspach/Grävenwiesbach. 

Blutrünstig geht es zu im neuesten Stück des Ersten Anspacher Kult(ur) Theaters. Und das auch noch in einer Seniorenresidenz.

Als Regisseurin Maria Seng auf die Suche nach einem passenden Stoff für die sechs Schauspieler ging, habe sie kiloweise Stücke gelesen, berichtete sie bei der Probe in der Grävenwiesbacher Lehmkauthalle. Das Stück „Mensch ärgere dich nicht“ von Florian Battermann gefiel ihr am Besten, weil es so gut zu den Schauspielern passe, sagte sie.

Es gibt nur ein Bühnenbild, das der Seniorenresidenz, wo August von Rottow (Horst Morschek), Ernst Beckmann (Harald Soldan), Käthe Paul (Antje Bayer) und Anna Klingenberg (Annette Modanese und Rosi Lippmann) von dem fiesen Pfleger Max (Wolfgang Thürauf) drangsaliert werden. Als der dann auch noch der Enkelin von August von Rüttow, Tina (Katyana Clark), nachstellt, ist das Maß voll. Max muss weg. Dafür nehmen die schrulligen Rentner das Schicksal selbst in die Hand. Agatha Christie lässt kräftig grüßen und bringt die lustige Geschichte zu einem wirklich nicht vorhersehbaren Ende.

Premiere im September

Wer wissen will, wie diese Komödie ausgeht und sich vorher einen fröhlichen Theaterabend gönnen möchte, dem werden fünf Vorstellungen angeboten. Am Freitag, 22. September zeigt das Erste Anspacher Kult(ur) Theater im Bürgerhaus Neu-Anspach die Premiere.

Und auch am Samstag, 23. September wird das Stück in Neu-Anspach aufgeführt. Am Samstag, 28. Oktober, ist das Bürgerhaus in Eschbach der Vorstellungsort. Und am Samstag, 4. November geht es in die Grävenwiesbacher Lehmkauthalle. Diese vier Vorstellungen beginnen jeweils um 20 Uhr. Einlass ist um 19.30 Uhr. Die Vorstellung am Sonntag, 5. November, in der Lehmkauthalle beginnt bereits um 15 Uhr. Dort ist um 14.30 Uhr Einlass.

Karten gibt es hier

Karten gibt es für 10 Euro an folgenden Kartenvorverkaufsstellen: In Neu- Anspach in der Buchhandlung Weddigen, Telefon (0 60 81) 73 76 und bei Weidner Fashion Shoes, Telefon (0 60 81) 96 03 01, in Grävenwiesbach beim Getränkemarkt Born, Telefon (0 60 86) 15 07, in der Sonnen-Apotheke, Telefon (0 60 86) 4 87 und bei der Raiffeisenbank, Telefon (0 60 86) 9 61 00.

Noch sitzt der Text nicht hundertprozentig, wie Souffleuse Monika Miebach am Samstag bei der Probe feststellte. Doch angefangen bei der Maske und dem Bühnenbild von Irina Beljawina, dem Bühnenbau von Harald Soldan und Lisa Kling bis hin zur Technik, für die Zuzana Skokanova zuständig ist, wird bis zur Premiere alles klappen. Immerhin ist es das zwölfte Stück, das inzwischen aufgeführt wird.

Zwei neue Mitglieder

Mit Rosi Lippmann und Katyana Clark stehen zwei neue Teammitglieder auf der Bühne. Und das freut Regisseurin Maria Seng ganz besonders. „Wir suchen nach wie vor neue Schauspieler“, sagt sie und verweist auf das zunehmende Alter. Da werde die Auswahl an Stücken immer schwerer, auch wenn Dr. Horst Morschek verschmitzt lächelnd darauf wartet, endlich mal den jugendlichen Liebhaber spielen zu dürfen, wie er betonte.
Die Rolle des von Rüttow verkörpert er jedenfalls authentisch und würzt sie mit ostpreußischem Slang. Den bösen Max darzustellen, bedürfe jedes Mal einiger Vorbereitungszeit, gestand Wolfgang Thürauf ein.

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