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Rotary Club Saalburg Taunus: Michael Neumann übernimmt Präsidentschaft von Gerald Putz

Von Stabwechsel gab es nun beim Rotary Club Saalburg Taunus. Seit 15 Jahren gibt es den Flächenclub inzwischen, der noch einige Ziele auf der Agenda hat.
Beim Rotary-Club Saalburg Taunus stand ein Amtswechsel an, bei dem Gerald Putz (2.von rechts) die Kette an Michael Neumann weiter reichte, begleitet von den beiden neuen Mitgliedern Katja Jochim und Masanori Fujita. Foto: Tatjana Seibt Beim Rotary-Club Saalburg Taunus stand ein Amtswechsel an, bei dem Gerald Putz (2.von rechts) die Kette an Michael Neumann weiter reichte, begleitet von den beiden neuen Mitgliedern Katja Jochim und Masanori Fujita.
Usinger Land. 

Der Rotary Club Saalburg Taunus hat einen neuen Präsidenten. Michael Neumann übernahm nun die Amtskette von seinem Vorgänger Gerald Putz aus Wehrheim. Mit dem neuen Präsidenten hat das rotarische Jahr auch eine neue Leitlinie. „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“, lautet das Credo von Neumann, der damit vor allem die Macher herausstellen will.

Machen ist in der Tat eines der wesentlichen Merkmale des Clubs, der weitaus weniger örtlich verortet ist als über ein Gebiet. „Den Namen Saalburg Taunus haben wir vor 15 Jahren ganz bewusst gewählt“, sagte Paul Freiling, Gründungspräsident und aktueller Governor. Zum einen sei die Saalburg ein geografischer und gleichzeitig kultureller Punkt, der nicht nur Menschen aus einem Ort, sondern eine ganze Region anspreche. Aus der Region für die Region haben sich die Rotarier bei ihrer Gründung vor 15 Jahren ins Stammbuch geschrieben.

Wohlhabende Mitglieder

Der Rotary Club beschreibt sich zwar selbst als ein Club aus Freunden, die sich einmal in der Woche zum Essen, Austausch und zu interessanten Vorträgen treffen, der wesentliche Unterschied besteht allerdings in der Art. Nicht jeder kann einfach ein Rotary-Mitglied werden, sondern über die Aufnahme entscheidet eine Kommission. Nicht ganz unerheblich ist auch das soziale wie finanzielle Standing der Mitglieder, denn bei einem Jahresbeitrag im vierstelligen Bereich wird schnell klar, dass es sich dabei auch um Menschen handelt, die sich das leisten können und wollen.

„Ein Großteil geht allerdings für das wöchentliche Essen drauf“, räumt Pressesprecher Christian Debus ein. Ein anderer Teil fließe in Abgaben und dann ist da auch noch der Grundstock, aus dem Projekte mitfinanziert werden. „Oft stehen die Clubs in dem Ruf, ein reiner Scheckbuch-Club zu sein“, sagte auch der scheidende Präsident Gerald Putz. Doch die Gemeinschaft Saalburg Taunus wirkt diesem Image tatkräftig entgegen.

„Es ist wichtig, auch etwas aktiv und sichtbar zu tun“, sagte Putz, der dafür eine ganze Reihe von Beispielen aufzählen kann, die nicht alle, aber doch auch in seine Amtszeit fielen. Eines der ganz wichtigen Projekte ist die Apfelpause an der Wehrheimer Limesgrundschule, zu der den Schülern kostenloses Obst und Gemüse gereicht wird. Das vergangene Jahr war bekanntlich kein erntereiches, so dass das Projekt zu scheitern drohte. Die aktive Arbeit, nicht nur bei Veranstaltungen dafür zu werben, sondern auch noch einen Apfelbaum zu pflanzen, hat das Projekt dann aber doch noch für das ganze Jahr gerettet.

Auch eine Matsch-Ecke für den Kindergarten in Oberreifenberg, das Projekt „Schule im Libanon“und „End Polio Now“ haben die Rotarier bislang unterstützt. Ebenso den Wehrheimer Schulackerverein.

Engagierte in Wehrheim

Aktionen zu organisieren, wo es gilt die Ärmel hochzukrempeln und anzupacken, sind in vielen Vereinen bereits schwierig geworden. „Das ist bei uns nicht anders, zumal die Clubmitglieder zum Teil auch in Frankfurt und über den Taunus verstreut leben“, sagte Freiling. Dennoch gebe es einen harten Kern, gerade um den Wohnbereich Wehrheim herum.

Das Ziel sich zu verjüngen, „das habe ich mit dreien von den fünf neuen Mitgliedern geschafft“, sagte Putz. Dass der Club nur wachse um des Wachstums willen, stehe aber nicht im Vordergrund, sondern vielmehr sei es den Rotariern ein Anliegen, dass Menschen unterschiedlicher Berufsgruppen zusammen kommen, um sich zu vernetzen und vom Austausch profitieren. „Ein soziales Netzwerk, mit sozialer Gesinnung“, sagte Freiling. Denn der Fokus liege auf dem Dienst für das Allgemeinwohl.

Engagement hat in dem Club übrigens viele Gesichter. Solche die besonders auffallen, ehrt ein Präsident mit dem Paul Harris Fellowship, der dieses Mal an Rainer Kohlen, der das Amt des Sekretärs bekleidete und an Dr. Bastian Hirsch, Putz Vorgänger im Präsidentenamt.

Die Aufgaben den Sekretärs für den Club übernimmt künftig Neuling Katja Jochim aus Bad Homburg. Zu den neuen Gesichtern zählt auch Masanori Fujita aus Nieder-Eschbach.

Das vergangene Jahr stand nicht nur unter dem Motto „Energie“, sondern war auch eines der Synergien, hatten doch die beiden Clubs Saalburg Taunus und Bad Homburg erstmals gemeinsame Sache gemacht und sich bereits zu gemeinsamen Vorträgen getroffen. Das soll auch in Zukunft so bleiben.

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