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Wohnen für Generationen: Mehrfamilienhäuser in Wehrheim-West sind fertig

Von Was lange währt, wird endlich gut – das sollte auch für die Probleme der Anwohner in Wehrheim-West gelten. Doch bis Zufriedenheit einkehrt, ist noch einiges zu tun.
Mittlerweile ist das „Wohnen für Generationen“ fertiggestellt, das MGH (ganz links) hat im vergangenen Jahr seinen Betrieb aufgenommen. Nur die Fläche fürs Altenheim im Vordergrund ist noch unbebaut. Mittlerweile ist das „Wohnen für Generationen“ fertiggestellt, das MGH (ganz links) hat im vergangenen Jahr seinen Betrieb aufgenommen. Nur die Fläche fürs Altenheim im Vordergrund ist noch unbebaut.
Wehrheim. 

Ja, in der direkten Umgebung des Mehrgenerationenhauses (MGH) habe sich die Parksituation verbessert, „die Mitarbeiter haben ein Auge darauf“, ist Anwohner Michael Koch überzeugt. Doch Ruhe herrscht noch nicht in der kleinen Ringstraße „Am Heselsweg“.

Waren es in der Vergangenheit vornehmlich Besucher des MGH und Fahrzeuge von Baufirmen, die das Durchkommen erschwerten, seien es nun andere Autos: Die drei Mehrfamilienhäuser des Projekts „Wohnen für Generationen“ sind bezogen, das muss sich noch etwas einspielen. Zudem waren die Parkflächen im Außenbereich erst kürzlich fertiggestellt worden. Im Vergleich zur Bauphase war es am Montagnachmittag jedenfalls deutlich entspannter, wie eine Stippvisite zeigte.

Spätestens wenn die Straße fertiggestellt ist, sollen ohnehin feste Regeln gelten, die vom Ordnungsamt der Gemeinde kontrolliert werden. Als „Spielstraße“, beziehungsweise verkehrsberuhigter Bereich wird das Parken nur noch auf klar definierten und sichtbar markierten Stellplätzen erlaubt sein. „Hinsichtlich des Ausbaus der Straße soll die Ausschreibung in Kürze erfolgen“, erklärt Bürgermeister Gregor Sommer (CDU), ein Ausbau könnte dann „noch im Herbst 2018 vorgenommen werden. Voraussetzung dabei ist natürlich, dass dem Haushaltsrahmen angemessene wirtschaftliche Angebote vorliegen“. Ansonsten müsse neu befunden werden.

Bis dahin sollten zwei Sofortmaßnahmen zusätzliche Linderung bringen: Klar ausgeschilderte Parkflächen am Anspacher Berg (gegenüber den Altglas-Containern) und an den Kleingärten sowie ein Halteverbot in der Kurve am MGH.

Bleiben in Kontakt

Die Gespräche mit den Anwohnern sollen bald fortgesetzt werden. „Ich stehe mit den Anliegern in Kontakt und wir werden uns – wie vereinbart – in den nächsten Wochen erneut treffen, um über die aktuelle Situation zu sprechen. Dabei gehe ich davon aus, dass inzwischen erhebliche Verbesserungen der Situation erzielt werden konnten“, sagt Bürgermeister Gregor Sommer (CDU).

Was mit der Freifläche passiert, auf der ursprünglich ein Alten- und Pflegeheim geplant war, bleibt weiter unklar. Derzeit laufen laut Sommer „weiterhin die Gespräche mit Grundstückseigentümern“.

Beim Alten- und Pflegeheim selbst gibt es immerhin ein paar Neuigkeiten: „Zum neuen Standort des Seniorenheim finden derzeit Gespräche mit Eigentümern wie auch in Kürze mit dem möglichen Investor statt“, erklärt Sommer auf Nachfrage und ergänzt: „Wir hoffen, dass nun wirklich in Kürze entsprechende positive Nachricht erteilt werden kann, wonach ein geeignetes Grundstück für ein Senioren- und Pflegeheim gefunden wurde.“

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