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Hundeschau: Max ist zweieinhalb und Hundeführer von Quonnie

„Ich will alleine“, suchte der zweieinhalbjährige Max als Hundeführer seine Mutter Franziska Gütlich auf Abstand zu halten. Foto: Dorit Lohrmann „Ich will alleine“, suchte der zweieinhalbjährige Max als Hundeführer seine Mutter Franziska Gütlich auf Abstand zu halten.

Kind trifft Hund. Manchmal irgendwo auf der Straße oder in einem Park, wenn ein kleines Kind urplötzlich einem riesigen Hund gegenüber steht. Doch so eine Situation war nicht gemeint. Mit dem prägnanten Motto „Kind trifft Hund“ wollte der Schäferhundeverein etwas ganz anderes bewirken.

Jugendliche Hundeführer präsentierten dem Zuchtrichter reinrassige Schäferhunde sozusagen auf dem tierischen Catwalk.
Nachwuchsschau Ein Händchen für den Schäferhund

Für unbedarfte Laien mögen die Regularien etwas verwirrend erscheinen. Für professionelle Hundehalter, für Ausbilder und Züchter indes gilt eine Zucht- und Nachwuchsschau für jugendliche Hundeführer als ideale Grundlage für die Zukunft von Schäferhunden und ihren Führern. Eine solche hat die Ortsgruppe Eschbach einmal mehr organisiert.

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„Viele Kinder haben keine Ahnung, wie man mit Hunden richtig umgeht“, finden diejenigen, die sich intensiv mit dem besten Freund des Menschen befassen und sein Wesen in- und auswendig kennen. Manche Kinder hätten sogar Angst, gerade vor Schäferhunden. Je früher man den Umgang also übe, desto besser funktioniere demnach auch das spätere Miteinander von Mensch und Tier.

„Wir bieten heute Kindern die Möglichkeit, Kontakt zu unseren Hunden aufzubauen“, beschrieb Stefan Loll die hinter der Offerte „Kind trifft Hund“ stehende Absicht. „Vielleicht führt das ja sogar dazu, dass wir den ein oder anderen Zuwachs an jungen Hundeführern bekommen“, drückte der Vorsitzende damit zugleich die Hoffnung des Ortsvereins aus.

Allein, der gute Wille zu diesem Angebot reichte nicht aus. Wenngleich in den Medien auf die Einladung zu solch zwangloser Begegnung zwischen Zwei- und Vierbeinern hingewiesen worden sei, so dürfte die Botschaft kaum angekommen sein. „Macht nichts, es ist ja auch erst das erste Mal, dass wir das anbieten“, verschleierte Loll seine Enttäuschung. Vielleicht müsse sich das erst noch herumsprechen.

Einen beinahe fanatischen Kandidaten indes konnte der Verein verzeichnen: Der kleine Max, gerade mal zweieinhalb Jahre alt, schien es kaum erwarten zu können, bis er die Leine ergreifen durfte. Zwar handelte es sich bei dem Hund, den er führte, um die familieneigene neunjährige Schäferhündin Quonnie von der Bischofseiche, mit der der Junge ohnehin seit seiner Geburt vertraut ist. Aber der Stolz vor allem über seine Selbständigkeit, die er seinen Eltern abzutrotzen suchte, spornte den Knirps immens an.

Möglicherweise wird Max einmal sogar in die Fußstapfen seines großen Bruders Jack (5) treten, der trotz seines zarten Alters schon zahlreiche Preise als jüngster jugendlicher Hundeführer eingeheimst hat. loh

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