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Spatenstich: Löwenzahnstraße: Ein Neubau für die Lebenshilfe

Von Ganz Usingen liegt zu Füßen, und der Standort des neuen „Hauses der offenen Hilfe“ bietet künftigen Nutzern einen tollen Blick von der Löwenzahnstraße aus. Schon im November 2019 soll die Einrichtung in Betrieb gehen – gestern war erst einmal Spatenstich.
Mit kräftigem Schwung leisteten die Akteure gestern den ersten Spatenstich fürs neue Haus der offenen Hilfen der Lebenshilfe (v. l.): Elke Schumann vom Vorstand der Lebenshilfe, Friederike Keil als stellvertretende Geschäftsführerin, Ben Heidinger (Architekturbüro), Christian Wolf als Geschäftsführer der Lebenshilfe, Wolfgang Ott vom Architekturbüro bda, Lebenshilfe-Chef Gerhard Beckmann, Bürgermeister Steffen Wernard, Landrat Ulrich Krebs und Oliver Klink, Vorstandschef der Taunus-Sparkasse. Mit kräftigem Schwung leisteten die Akteure gestern den ersten Spatenstich fürs neue Haus der offenen Hilfen der Lebenshilfe (v. l.): Elke Schumann vom Vorstand der Lebenshilfe, Friederike Keil als stellvertretende Geschäftsführerin, Ben Heidinger (Architekturbüro), Christian Wolf als Geschäftsführer der Lebenshilfe, Wolfgang Ott vom Architekturbüro bda, Lebenshilfe-Chef Gerhard Beckmann, Bürgermeister Steffen Wernard, Landrat Ulrich Krebs und Oliver Klink, Vorstandschef der Taunus-Sparkasse.
Usingen. 

Vor fünf Jahren stand die erste Idee im Raum, gestern nahm das neue Projekt der Lebenshilfe Hochtaunus Gestalt an – wenn auch erst einmal in Form von einigen Schippen Sand, die in hohem Bogen durch die Luft flogen. In der Löwenzahnstraße in direkter Nachbarschaft zum Familienzentrum „Hand in Hand“ entsteht bis November 2019 das neue „Haus der offenen Hilfe“ der Lebenshilfe. Und wie nötig das Gebäude ist, erläuterte deren Vorsitzender Gerhard Beckmann gestern beim Spatenstich.

„Wir platzen im Standort Bad Homburg aus allen Nähten. Und alleine deshalb ist der Neubau wichtig, unsere Klienten alle unterzubringen und vernünftig arbeiten zu können. Wichtig ist das Haus aber auch für alle Hilfesuchenden aus dem Usinger Land, die bisher über die Saalburg mussten, und für die Mitarbeiter, von denen viele aus dem Usinger Land kommen.“

Kreis und Stadt helfen

Landrat Ulrich Krebs hörte den Platznotstand in Bad Homburg ungern – aber Beckmann winkte lächelnd ab: Man müsse in der Kreisstadt nicht neu bauen, die Usinger Einrichtung fange das Problem ab. A propos Landrat: Auch bei der Einweihung des Bad Homburger Hauses war er vor 19 Jahren dabei – damals aber als Büroleiter von Landrat Jürgen Banzer – und der heutige Bürgermeister Steffen Wernard als Kreis-Fachbereichsleiter Immobilien.

Beide lobten gestern das neue Projekt, das Usingen noch mehr Schub gebe –, und beide erhielten von der Lebenshilfe Dank für ihren Einsatz. Denn Kreis und Stadt hatten das 1800 Quadratmeter große Grundstück an die Lebenshilfe verkauft, allerdings im Blick behalten, dass für die Stadt irgendwann eine weitere Grundschule nötig werde: „Aber bis Mitte der 2020er Jahre sind ausreichend Plätze vorhanden.“ Dennoch hat sich der Kreis in der Nähe des Neubaus Flächen gesichert. Architekt Wolfgang Ott, der bereits mehrere Gebäude im Betreuungsbereich baute, plant ein zweigeteiltes Haus in Form eines X, dessen Mitte den Eingangsbereich aufnimmt. 430 Quadratmeter werden bebaut, 360 davon sind Nutzfläche. Und diese sind aufgeteilt in Therapieräume und den öffentlichen Bereich.

Frühförderung

Die am Standort geplanten Angebote sind Frühförderung und Beratung, Einzel- und Gruppenförderung, Ferienspiel- und Freizeitgruppen, Sportangebote, Informations- und Fortbildungsmöglichkeiten. Angesprochen werden damit Menschen mit geistiger Behinderung, die nicht in einer festen Einrichtung leben. Vor allem Familien im Usinger Land sollen so lange Strecken erspart bleiben.

Für die Kosten von 1,5 Millionen Euro, die auch dank Naspa und Taunus Sparkasse sowie weiteren Sponsoren und Eigenmitteln der Lebenshilfe zusammen kommen, gibt’s einen Hort-Raum, Küche, den reizarmen Raum, Motorikflächen, Bällebad, Sozialraum, den Gemeinschaftsbereich, sanitäre Anlagen, das Lager und die Verwaltung mit Platz für drei Mitarbeiter. Hort-Raum und Küche sollen durch den Familien-unterstützenden Dienst genutzt werden und sind für zehn Jugendliche und drei Betreuer ausgelegt. Sport gibt’s einmal die Woche.

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